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Probenversand

Allgemeine Hinweise

 

Interne Proben

Das Probenmaterial soll baldmöglichst nach der Gewinnung in das Labor gebracht werden. Hierfür stehen im Haus die KFA (Kastenförderanlage) oder die Rohrpost zur Verfügung. Unseren Erfahrungen nach beträgt die Transportzeit für eine Probe mittels der KFA ca. 15-30 Minuten und mittels Rohrpost ca. 5 Minuten.

Da es beim Versand einer Probe mit der Rohrpost jedoch zu Veränderungen einzelner Parameter (z.B. Freies Hb, NSE u.a.) kommen kann, dürfen ausschließlich Notfälle und Lebensbedrohungen per Rohrpost eingesandt werden.

Um korrekte Untersuchungsergebnisse zu erhalten sind die jeweiligen präanalytischen Maßnahmen einzuhalten. Spezielle Hinweise zu einzelnen Parametern finden sie in der interaktiven Verfahrensliste unter: Laborparameter (interner Zugang)

Für den internen Versand müssen Proben in flüssigkeitsdichten, verschließbaren Versandtüten verpackt werden um den gesetzlichen Vorgaben des ADR zu entsprechen. Der anschließende Transport mit der KFA zur Probenannahme darf nur mit Schwenkeinsatz erfolgen. Die Versandtüten können über das Zentrallager bestellt werden.

 

Bildquelle: Hersteller
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Externe Proben

Persönliche Übergabe

Am Laboreingang ist eine Klingel angebracht, durch die sich der Bote ankündigen kann. Im Raum 3.338 am Eingangsbereich in Höhe der Probenannahme ist ein Öffner angebracht, mit dessen Hilfe sich die Laboreingangstür, angezeigt über einen Summerton, öffnen lässt, so dass das Material von dem zuständigen MA persönlich entgegengenommen werden kann.

Das Untersuchungsmaterial kann ebenfalls direkt in einen Briefkasten am Eingang des Zentrallabors eingeworfen werden. Automatisch zeigt ein blaues Lichtsignal den Mitarbeitern des Probeneingangs an, dass der Briefkasten zeitnah zu entleeren ist.

Einsendungen über die Poststelle

Untersuchungsaufträge, die von externen Einsendern mit der Post geschickt werden, kommen bei der zentralen Poststelle des Klinikums an. Von dort erfolgt die Materialweiterleitung meist über die KFA, vereinzelt werden die Proben auch von einem MA des Instituts abgeholt und persönlich zur Probenannahme gebracht. Während des Transportes sind die Primärproben, wo erforderlich (z.B. bei Postversand), in geeigneten bruchsicheren Behältern zur Sicherheit des Transportierenden und der Allgemeinheit und zur Vermeidung von Beschädigungen gelagert. Geeignete Versandgefäße werden dem Einsender bei Bedarf zur Verfügung gestellt. Die gesetzlichen Transportbestimmungen werden dabei berücksichtigt. Für Proben, deren Transport gekühlt, gefroren oder gewärmt stattfinden soll, werden geeignete Behälter von der Probenannahme bei Bedarf zur Verfügung gestellt. Die Probentransportzeiten innerhalb des Klinikums mit der KFA sollten 30 Minuten nicht überschreiten. Der Transport mit Post, Taxi oder Fahrdienst muss die Transportzeit der angeforderten Analytik entsprechend angemessen sein. Im Rahmen der Probentransportvalidierungen werden sowohl die Transportzeiten als auch die Transporttemperaturen regelmäßig überprüft.

 

Weitere Hinweise

  • Der Versand von Untersuchungsproben darf nur in geeigneten Transportbehältern erfolgen. Hierzu sind die Proben in Transportbehältern zu verpacken und anschließend entweder in einem wasserdichten Briefumschlag oder in einer Kühltasche zu transportieren.

  • Transportbehälter können Sie unter der Tel.Nr. 0941 944-6211 oder mit dem Anforderungsschein für Versandgefäße bei uns anfordern. Die Zustellung erfolgt über den Fahrdienst oder per Post.

  • Um korrekte Untersuchungsergebnisse zu erhalten sind die jeweiligen präanalytischen Maßnahmen einzuhalten. Spezielle Hinweise zu einzelnen Parametern finden sie in der interaktiven Verfahrensliste unter: Laborparameter (externer Zugang)

  • Um die Proben möglichst schnell und unverzüglich bearbeiten zu können, muss der Fahrdienst die Proben direkt im Institut für Klinische Chemie / Zentrallabor abgeben und nicht an einer anderen Stelle (z.B. Pforte).

 

Voraussetzung für die korrekte Bearbeitung der Untersuchungsanträge im Institut für Klinische Chemie und die schnelle Übermittlung der Laborbefunde ist das korrekte Ausfüllen der Anforderungsformulare und die eindeutige, verwechslungsfreie Probenidentifikation. Bitte schicken Sie uns die ausgefüllten Anforderungsbögen oder einen Überweisungsschein zusammen mit den eindeutig beschrifteten Untersuchungsröhrchen.

 

Beim Ausfüllen der Anforderungsbögen bitte folgende Punkte beachten: 

  • Markierungen nur mit weichem Bleistift ausfüllen

  • Einsenderdaten nicht vergessen

  • Das farbcodierte Probenetikett auf das entsprechende Probenröhrchen kleben, zusätzlich das Röhrchen mit Vornamen, Namen und Geburtsdatum beschriften.

  • Bei molekulargenetischer Diagnostik bitte die Einverständniserklärung mitschicken.

  • Die Unterschrift des anfordernden Arztes bitte nicht vergessen!

 

Die Proben werden umgehend mit dem dazugehörigen Anforderungsformular an den Probeneingang weitergeleitet.

 
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Letzte Aktualisierung: 03.04.2018 | Online-Redaktion
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