Home > Kliniken und Institute > Unfallchirurgie > Bildgebung übermitteln > TKmed®

Teleradiologie TKmed®

Wer kann TKmed®  nutzen?

TKmed® kann von allen angebundenen Kliniken und Praxen genutzt werden. Derzeit sind deutschlandweit über 700 Klinken an dieses teleradiologische Bildübertragungssystem angebunden.

Wenn Sie als Patient oder mitbehandelnde Klinik/Praxis/niedergelassener Arzt nicht vertraglich an der Telekooperation TKmed® teilnehmen, haben Sie dennoch die Möglichkeit, uns per TKmed® Direkt einmalig oder für einen definierten Zeitraum behandlungsrelevante Bilddaten webbasiert und unter Wahrung der Datenschutzbestimmungen zukommen zu lassen.
Weitere Informationen hierzu finden Sie unter folgendem Link:

https://www.tkmed-direkt.org/information/

Kompatibilität und Qualität von TKmed®

Das in Ostbayern entwickelte System TKmed® wird seit 2012 in Deutschland und einigen Nachbarländern zum sicheren, unkomplizierten Bilddatenversand zwischen angebundenen Kliniken und auch Praxen genutzt. Es ist flexibel, schnittstellenkompatibel und modular gestaltet. Der Einsatz von TKmed® ist abteilungsübergreifend möglich. Es wurde zwar in der Unfallchirurgie des Universitätsklinikums Regensburg entwickelt, ist jedoch für sämtliche Fachdisziplinen offen. Verschiedene Ausbaustufen ermöglichen es, jedem Anspruch gerecht zu werden; die Kompatibilität mit praktisch allen Radiologie-Systemen ist gewährleistet. Die Übermittlung der radiologischen Aufnahmen erfolgt in Befundungsqualität im DICOM-Standard und entspricht somit auch den Vorgaben der Teleradiologie nach RöV, wenn die Endgeräte abgenommen werden. Große Mengen an Bilddaten werden per Knopfdruck in Sekundenschnelle übertragen, die gesamte Übertragungsdauer für einen kompletten Polytrauma-Scan mit bis zu 1.000 Einzelbildern beträgt nur wenige Minuten. Bereits ab der ersten Sekunde können die Bilder beim Empfänger betrachtet werden, während im Hintergrund die restlichen Daten noch übertragen werden. Neben den radiologischen DICOM-Daten können auch Dateien in den Formaten JPG, Word, PDF etc. per TKmed® übertragen werden.

Nutzen für Patienten und Behandler

Mit dem System TKmed® können in Sekundenschnelle radiologische Bilddaten sowohl bei Notfallverlegungen als auch zur Einholung einer Second Opinion (Zweitmeinung), bei Überweisungen oder Erstvorstellungen in der Sprechstunde elektronisch übertragen werden. Bei Notfall- oder Zweitmeinungsanfragen beurteilen Experten die durch TKmed® übermittelten radiologischen Daten zeitnah und geben ihre Expertise zurück an das anfragende Krankenhaus. Belastende Patiententransporte und Doppeluntersuchungen können so möglicherweise vermieden und Zweitmeinungen rascher eingeholt werden. Expertenwissen kann auf diese Weise zeitnah in die Peripherie getragen werden, Zeitverluste werden eliminiert. Im Fall der Notfallverlegung erreicht die Bildgebung aus dem zuverlegenden Krankenhaus noch vor dem Patienten das weiterbildende Haus. Behandlungspläne werden noch vor dem Eintreffen des Patienten erstellt, was lebensrettende Zeit spart, weil direkt bei Ankunft des Patienten mit der Behandlung begonnen werden kann.
Besonders in Flächenstaaten wie Ostbayern kann das Leben retten. Die Qualität der Patientenversorgung steigt flächendeckend, und auch die Effektivität der medizinischen Versorgung steigt, was darüber hinaus auch Kosten mindert. Das System TKmed® bietet dem Universitätsklinikum Regensburg und nicht zuletzt dem gesamten TraumaNetzwerk Ostbayern (TNO) hohen Nutzen und ist aus dem klinischen Alltag nicht mehr wegzudenken.

© Universitätsklinikum Regensburg | Impressum | Datenschutz
Letzte Aktualisierung: 06.11.2019 | Online-Redaktion
Patienten/Besucher
Einweiser
Studierende
Wissenschaftler
Über uns
Beruf und Karriere
Universität Regensburg
Facebook
Twitter
Youtube