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Ihr Klinikaufenthalt

Das D-Team erhöht die Versorgungsqualität von Patienten mit Demenz und Delir

Werden Patienten mit demenziellen Vorerkrankungen wegen anderer gesundheitlicher Beschwerden am Universitätsklinikum Regensburg (UKR) behandelt, so sind Demenz und Delir (akute Verwirrtheit) nur Nebendiagnosen. Gerade diese aber machen den Krankenhausaufenthalt für Betroffene zu einer kritischen Situation, was ihren Zustand verschlechtern kann. Dieser Herausforderung nimmt sich unser D-Team an.

Das D-Team - Wer sind wir?

Wir - die "D-Team-Beauftragten" - sind ein Team aus 26 speziell geschulten Pflegekräften mit fachspezifischem Wissen über die Krankheitsbilder Demenz und Delir. Unser gemeinsames Ziel ist es, die Versorgung von Patienten mit Demenz und Delir am UKR kontinuierlich zu optimieren. Dadurch werden das Wohlbefinden sowie der physische und psychische Zustand der betroffenen Patienten auch während ihres Klinikaufenthalts positiv beeinflusst.

Wo wird das D-Team eingesetzt?

Auf jeder Allgemeinstation gibt es einen D-Team-Beauftragten, auf einer Doppelstation zwei. Deren Hauptaufgabe besteht darin, das gesamte Pflegeteam im Umgang mit Patienten mit Demenz und Delir zu sensibilisieren.

Uns ist es wichtig, Patienten mit Demenz und Delir Sicherheit und Geborgenheit vermitteln zu können und so ihren Krankenhausaufenthalt angenehmer zu gestalten. Dabei legen wir auch großen Wert auf die Einbindung der Angehörigen.
Uns ist es wichtig, Patienten mit Demenz und Delir Sicherheit und Geborgenheit vermitteln zu können und so ihren Krankenhausaufenthalt angenehmer zu gestalten. Dabei legen wir auch großen Wert auf die Einbindung der Angehörigen.

Was beinhaltet das Betreuungsangebot für Patienten mit Demenz und Delir am UKR?

Aktivierung ist für Menschen mit Demenz und Delir sehr wichtig. Dadurch behalten sie ihre Fähigkeiten auch in fortgeschrittenen Stadien der Krankheit möglichst lang und ihre Lebensqualität steigt. Um betroffene Patienten auch während ihres Aufenthalts am UKR aktivieren zu können, setzt das Pflegeteam im Stationsalltag sogenannte Aktivierungsboxen ein. Diese beinhalten beispielsweise Bälle, Gesellschaftsspiele, Zeichenutensilien oder Wolle und Stricknadeln. Dabei ist der Inhalt einer Box auf die individuellen Vorlieben der Patienten auf einer Station abgestimmt. 

Eine Aktivierungsbox enthält unterschiedliche Materialen - abgestimmt auf die individuellen Interessen der Patienten.
Eine Aktivierungsbox enthält unterschiedliche Materialen - abgestimmt auf die individuellen Interessen der Patienten.

Erweitertes Aktivierungsangebot im Bereich der Unfallchirurgie

Darüber hinaus wurde auf der Unfallchirurgie im Rahmen eines Modellprojekts ein erweitertes Aktivierungsangebot für betroffene Patienten ins Leben gerufen. Hier bietet eine speziell ausgebildete Pflegekraft für Patienten der Station 54/55 tägliche Gruppen- und Einzelaktivierung an. Dazu zählen folgende Angebote:

  • Gedächtnistraining
  • Malen und Basteln
  • Bilder und Fotos anschauen
  • Musik hören, musizieren und singen
  • Brett- und Kartenspiele
  • Lesen und Vorlesen
  • Bewegungsübungen 
  • Begleitung bei Untersuchungen und Spaziergängen
  • Gemeinsame Mahlzeiten 

 
Kontakt für Rückfragen
Andrea Spiegler
Pflegeentwicklung
T: 0941 944-14750
andrea.spielger@ukr.de

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Letzte Aktualisierung: 17.09.2019 | Online-Redaktion
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