Home > Service > Aktuelles
13.11.2018

Die Leber im Blick behalten

Anlässlich des 19. Deutschen Lebertags informiert die Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) am Dienstag, dem 20. November, vom 16:30 – 18:30 Uhr über Erkrankungen und Behandlungsmöglichkeiten dieses zentralen Stoffwechselorgans. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Ist Ihre Leber gesund? Etwa fünf Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer Lebererkrankung – oft ohne es zu merken. Dabei ist eine gesunde Leber lebenswichtig. Werden Lebererkrankungen frühzeitig erkannt, sind sie häufig gut behandelbar. Am 20. November 2018 können sich Betroffene, Interessierte und Angehörige im Großen Hörsaal des Universitätsklinikums Regensburg (Haupteingang, 1. OG) zu Vorsorge und Behandlung von Lebererkrankungen informieren. „Die Funktion der Leber kann nicht ersetzt werden – sie zu schützen, sollte deshalb für jeden einzelnen ein wichtiges Anliegen sein. Auf unserem Lebertag 2018 werden Experten der Hepatologie gut verständlich vorstellen, warum die Leber so wichtig ist und welche Möglichkeiten es gibt, Lebererkrankungen vorzubeugen und zu behandeln“, lädt Professor Dr. Martina Müller-Schilling, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I des UKR, zu der Veranstaltung ein. 

Die Leber spielt bei der Entgiftung des Körpers eine entscheidende Rolle und kann durch Alkohol, Medikamente oder Umweltgifte, aber auch Infektionen oder andere Erkrankungen schweren Belastungen ausgesetzt sein. Welche Aufgaben die Leber hat und wie man dieses Organ vor Erkrankungen schützen kann, erfahren die Gäste des Lebertags im Vortrag von Fachärztin Dr. Lidia-Sabina Cosma. Der Stellvertretende Direktor der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I des UKR, Dr. Stephan Schmid, wird im Anschluss darüber informieren, wie erhöhte Leberwerte zu deuten und welche medizinischen Schritte entsprechend notwendig sind. Die Fettleber gehört zu den häufigsten hepatologischen Erkrankungen. Fachärztin Dr. Sophie Schlosser stellt Maßnahmen zur Prävention vor. Um Lebererkrankungen festzustellen, ist der Ultraschall ein wichtiges Diagnostikinstrument, auf das Dr. Lukas Moleda eingeht. Bei speziellen Lebererkrankungen können darüber hinausgehende Untersuchungen erforderlich werden. Wie sich Hepatologen ein umfassendes Bild des Organs verschaffen, erfahren die Gäste des Lebertags 2018 von Priv.-Doz. Dr. Kilian Weigand, Leitender Oberarzt der Klinik. Trotz modernster Behandlungsmethoden können Lebererkrankungen zum Leberversagen führen. Im Gegensatz zur Niere ist bei der Leber keine Funktionsunterstützung wie eine Dialyse möglich, für manche Patienten ist deshalb eine Organtransplantation die einzige Chance. Dr. Georg Peschel, Funktionsoberarzt der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I, und Professor Dr. Marcus Scherer, Leitender Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Chirurgie des UKR, informieren in ihrem Vortrag zu diesem wichtigen Thema. 

„Wir beteiligen uns am Deutschen Lebertag, damit die Menschen in der Region die Gesundheit ihres wichtigsten Stoffwechselorgans im Blick behalten. Dabei ist uns der Austausch mit Betroffenen und Interessierten ein zentrales Anliegen. Unsere Experten werden deshalb auch für individuelle Fragen zur Verfügung stehen“, kündigt Professor Dr. Martina Müller-Schilling an.  

IMPERIA::alt_image_home
© Universitätsklinikum Regensburg | Impressum | Datenschutz
Letzte Aktualisierung: 14.11.2018 | Online-Redaktion
Patienten/Besucher
Einweiser
Studierende
Wissenschaftler
Über uns
Beruf und Karriere
Eingangsbereich
Universität Regensburg