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19.11.2018

Pflegekräfte aus ganz Europa kommen zum Wissensaustausch nach Regensburg

Am Wochenende treffen sich Pflegekräfte aus ganz Europa in Regensburg auf dem „9. Internationalen Wundkongress“, um sich zum Thema Haut weiterzubilden. Der Kongress des Vereins der Freunde und Förderer der Pflege am Universitätsklinikum Regensburg (VFFP) ist eine der größten europäischen Plattformen dieser Art. Weit über 1.000 Teilnehmer werden erwartet.

"Regensburg hat es geschafft, mit dem Internationalen Wundkongress eine der größten Wundveranstaltungen in Europa auf die Beine zu stellen. Auch in diesem Jahr rechnen wir mit einer wachsenden Teilnehmerzahl", macht Organisator Thomas Bonkowski, Vorsitzender des VFFP, den Stellenwert der Veranstaltung weit über die Landesgrenzen hinaus deutlich. Er erwartet am 23. und 24. November über 1.000 Pflegekräfte aus mehr als zehn europäischen Ländern Europas in Regensburg. Die beiden Kongresstage stehen unter dem Thema "Über Bedrohung und Zerstörung - Die Rettung der Schutzhülle Haut im Fokus". Aufgrund der großen Teilnehmerzahl findet der Kongress dieses Jahr bereits zum zweiten Mal im Audimax der Universität Regensburg statt.

Wunden betreffen jeden Menschen.
Wunden betreffen jeden Menschen.

Etwa zwei Quadratmeter Haut besitzt ein Erwachsener. Sie ermöglicht uns den Tastsinn, wehrt Krankheitserreger ab, ist gleichzeitig wichtig für eine gesunde Bakterienbesiedelung unseres Körpers und baut zwischen den Gefahren der Umwelt und unserem Körperinneren eine schützende Barriere auf. Wenn jedoch Krankheiten die Reserven der Haut überfordern, kann es zu schweren Wunden kommen. Der 9. Internationale Wundkongress D-A-CH-EE wird mit seinem zweitägigen Programm die große Bandbreite von Prozessen beleuchten, die bei der Entstehung von Wunden eine Rolle spielen und dabei einen besonderen Fokus auf die Haut legen. "Dabei werden auch wichtige Themen wie Psychologie und Empathie angesprochen. Auf dem D-A-CH-EE sprechen wir auch über das Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz und über die Entwicklung der Versorgungssituation der Wundpatienten. Wir werden verschiedene Krankheitsbilder der Haut und deren neueste State-of-the-art-Behandlungen, aber auch innovative Methoden wie Plasma sowie Licht- und Lasertherapie vorstellen", umreißt Thomas Bonkowski das Kongressprogramm. Der erste Veranstaltungstag widmet sich dabei vorrangig dem Organ Haut als komplexes System, das sowohl für die körperliche als auch für die seelische Gesundheit eine entscheidende Rolle spielt. Am Samstag wenden sich die Kongressteilnehmer dann praxisnah spezifischen Krankheitsbildern und Methoden der Wundversorgung zu.

Einsatz für die Pflege

Der gemeinnützige VFFP e.V. wurde fast zeitgleich mit dem Beginn der stationären Versorgung am UKR im Jahr 1992 gegründet. Der Verein ist bestrebt, den pflegerischen Fortschritt zu fördern und pflegefachliches Wissen zu verbreiten, um so letztlich die Situation des kranken Menschen in der Pflege weiter zu optimieren. Der VFFP e.V. engagiert sich in der Weiterbildung und Forschung durch gezielte Förderung wissenschaftlicher und praktischer Belange auf dem Gebiet der Pflege. So ermöglicht der Verein jährlich mehreren tausend Interessierten die Teilnahme an Fort- und Weiterbildungen.

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Letzte Aktualisierung: 19.11.2018 | Online-Redaktion
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