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21.11.2018

Plastische Chirurgie ausgezeichnet

Das Regensburger Hochschulzentrum für Plastische und Ästhetische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie wurde zum Weiterbilder des Jahres gewählt. Die fachliche Expertise wird durch weitere Auszeichnungen unterstrichen.

Plastische Chirurgie – bei diesem Begriff denken viele zunächst an Botox, Fettabsaugung oder Bruststraffung. Dabei umfasst das medizinische Leistungsspektrum aber weit mehr: Neben der Ästhetischen Chirurgie bilden die Rekonstruktive Chirurgie, die Verbrennungschirurgie und die Handchirurgie die vier Säulen dieses äußerst vielfältigen Fachgebiets. Um die medizinische Behandlungsqualität hochzuhalten, sind regelmäßige Fort- und Weiterbildungen für die Ärzte Pflicht. Im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen e. V. (DGPRÄC) wurde das Hochschulzentrum für Plastische und Ästhetische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie Regensburg kürzlich als „Weiterbilder des Jahres“ ausgezeichnet. Bewertet wurden hierbei neben den internen und externen Weiterbildungsmöglichkeiten die wissenschaftlichen Möglichkeiten sowie die allgemeinen Arbeitsbedingungen. Wahlberechtigt waren die assoziierten Assistenzärzte der Fachgesellschaft. Zudem erhielten einzelne Mitarbeiter des Zentrums weitere Preise, was den Erfolg ihres Engagements in der Fort- und Weiterbildung bestätigt.

„Es ist mir persönlich ein wichtiges Anliegen, unseren Patienten die bestmögliche Versorgung bieten zu können und aktiv am medizinisch-wissenschaftlichen Fortschritt unseres Fachgebiets mitzuwirken. Dafür arbeiten mein Team und ich ständig daran, unser Wissen zu erweitern sowie unsere praktischen Fertigkeiten zu trainieren und zu optimieren“, kommentiert Professor Dr. Dr. Lukas Prantl, Leiter des Hochschulzentrums für Plastische und Ästhetische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie Regensburg, die Wahl. 

Die Umfrage, mit der der Weiterbilder des Jahres ermittelt wurde, war in fünf Kategorien eingeteilt: interne theoretische Weiterbildung, interne praktische Weiterbildung, externe Weiterbildung, allgemeine Arbeitsbedingungen und wissenschaftliche Möglichkeiten. In den Ergebnissen wurde hervorgehoben, dass die hier angestellten Ärzte eine besonders intensive praktische Weiterbildung erfahren und explizit zu externen Fortbildungen ermutigt und dafür organisatorische Voraussetzungen, wie zum Beispiel ein Zeitausgleich, geschaffen werden. Außerdem floss in die gute Bewertung mit ein, dass der Arbeitgeber beste Voraussetzungen und genügend personelle und materielle Unterstützung für eigene Forschungsarbeiten bereitstelle. Auch die Arbeitsbedingungen wurden gelobt: Es können ausreichend Pausen gemacht werden, der Arbeitstag ist planbar und die Arbeit ist mit dem sozialen Leben der Ärzte vereinbar. Die technische Ausstattung und das gute Betriebsklima wurden ebenfalls gewürdigt. „Wir leben eine enge Verzahnung von Lehre, Forschung und Krankenversorgung und regen unsere jungen Ärzte an, ihre Arbeit auf Kongressen zu präsentieren und zu veröffentlichen. Die Auszeichnung zeigt, dass unser Konzept aufgeht“, so Professor Prantl weiter.

Aktives Engagement zeigt Erfolg

 Die medizinisch-wissenschaftliche Förderung schafft nachhaltige Erfolge auf verschiedenen Ebenen, weswegen sich Professor Prantl mit seinem Team nicht nur über die Wahl zum Weiterbilder des Jahres freuen darf. 

Dr. Catharina Strauss, Ärztin des Hochschulzentrums am Standort Caritas-Krankenhaus St. Josef, gewann auf der Jahrestagung der DGPRÄC Mitte Oktober das Assoziierten-Reisestipendium. Gewürdigt wurden ihre Forschungstätigkeiten zum Thema Fingerreplantation. Das mit 3.000 Euro dotierte Stipendium soll einen internationalen Forschungsaufenthalt ermöglichen, um neue Erfahrungen zu sammeln. 

Weiterhin wurde Dr. Alexandra Anker, die ebenfalls im Hochschulzentrum am Standort Caritas-Krankenhaus St. Josef tätig ist, für ihre klinische Studie im Bereich der Mikrochirurgie ein Buchpreis verliehen.

Prof. Dr. Rod Rohrich (l.), Herausgeber Plastic and Reconstructive Surgery, übergibt Dr. Britta Kühlmann (Stanford University, 2.v.l), Professor Dr. Dr. Lukas Prantl (Leiter Hochschulzentrum für Plastische und Ästhetische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie Regensburg, 2.v.r) und Dr. Vanessa Brebant (Ärztin im Hochschulzentrum Regensburg, r.) ihren Preis für das meistzitierte Paper.
Prof. Dr. Rod Rohrich (l.), Herausgeber Plastic and Reconstructive Surgery, übergibt Dr. Britta Kühlmann (Stanford University, 2.v.l), Professor Dr. Dr. Lukas Prantl (Leiter Hochschulzentrum für Plastische und Ästhetische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie Regensburg, 2.v.r) und Dr. Vanessa Brebant (Ärztin im Hochschulzentrum Regensburg, r.) ihren Preis für das meistzitierte Paper.
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Ebenfalls im Oktober erhielt Professor Prantl mit seinen Kolleginnen Dr. Vanessa Brebant, Ärztin des Zentrums am Standort Caritas-Krankenhaus St. Josef, und Dr. Britta Kühlmann von der Stanford University auf dem Kongress Plastic Surgery in Chicago, USA, den Preis für die meistzitierte Veröffentlichung in Plastic and Reconstructive Surgery, dem renommiertesten Journal für Plastische Chirurgie. Das veröffentlichte Paper trägt den Titel “A proposal for updated standards of photographic documentation in aesthetic medicine“ und zeigt einen neuen Weg für fotografische und medizinische Standards zur Dokumentation ästhetischer Eingriffe auf.

Hausübergreifende Zusammenarbeit ermöglicht eine lückenlose Versorgung

Das Hochschulzentrum für Plastische und Ästhetische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie Regensburg ist ein hausübergreifender Zusammenschluss der Abteilung für Plastische, Ästhetische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie des Universitätsklinikums Regensburg und der Klinik für Plastische und Ästhetische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie des Caritas-Krankenhauses St. Josef, beide unter der Leitung von Professor Prantl.

Durch diese deutschlandweit einmalige Zentrumsstruktur kann Patienten das volle Leistungsspektrum der Plastischen, Ästhetischen, Hand- und Wiederherstellungschirurgie angeboten werden. Die Größe des Zentrums erlaubt darüber hinaus starke Spezialisierungen der einzelnen Ärzte, was wiederum dem medizinisch-wissenschaftlichen Fortschritt und der Patientenversorgung zugutekommt.

Das Hochschulzentrum bietet neben der regulären Krankenversorgung einen hausübergreifenden Notfalldienst, der an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr besetzt ist. Durch die schnelle Verfügbarkeit erfahrener Fachärzte konnten unter anderem bereits viele Finger oder auch ganze Gliedmaßen erfolgreich replantiert werden.  

 

 

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Letzte Aktualisierung: 21.11.2018 | Online-Redaktion
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