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28.01.2019

Räuber und Prinzessinnen spenden für KIONET

Die Mission, schwerstkranken Kindern zu helfen, verbindet das Kinderonkologische Netzwerk Bayern (KIONET-Bayern) mit der Kinder-Theatergruppe „Mühlbachfrösche“. Diese spendete nun den Erlös ihrer letzten Saison.

Rund 20 Kinder wollten auch im vergangenen Jahr wieder Altersgenossen helfen, denen es weniger gut geht. Den Erlös aus ihrem Theaterprogramm "Im Zauberwald" überreichten die kleinen Künstler am Freitag, dem 25. Januar 2019, im Universitätsklinikum Regensburg an die Bayerische Landtagsabgeordnete Sylvia Stierstorfer, die KIONET-Bayern als Botschafterin unterstützt, und Professor Dr. Selim Corbacioglu, Leiter der Abteilung für Pädiatrische Hämatologie, Onkologie und Stammzelltransplantation sowie KIONET-Projektleiter. Von der Spende in Höhe von 565 Euro sollen die kleine Patienten der verschiedenen bayerischen KIONET-Standorte profitieren.

Das KIONET-Bayern setzt auf die enge Zusammenarbeit kinderonkologischer Fachbereiche in Bayern. Es bündelt die Expertise der bayerischen Universitätsklinika Regensburg, Erlangen, Würzburg, des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München, der Haunerschen Kinderklinik der LMU sowie des Universitätsklinikums Augsburg und verbessert somit die Versorgung krebskranker Kinder und Jugendlicher.

"Das Netzwerk ist ein wichtiger Pfeiler in der kinderonkologischen Versorgung Bayerns. Ich freue mich sehr darüber, dass wir seit der Gründung im Jahr 2017 bereits viele Familien im Kampf gegen den Krebs unterstützen konnten. Die Spende der Mühlbachfrösche sehe ich als großes Geschenk. Die Kinder haben sich viel Mühe gegeben und ein tolles Projekt auf die Beine gestellt, um anderen zu helfen", so Sylvia Stierstorfer.

Unterstützung durch KIONET-Bayern

Die Erkrankung des eigenen Kindes ist eine große Belastung für die gesamte Familie. Häufig gehen mit der Diagnose lange Reisen und Aufenthalte in entfernten Kliniken einher, da es für die verschiedenen Krebsarten wenig spezialisierte Behandlungszentren oder klinische Studien gibt. Dies ist auf die verhältnismäßig geringe Anzahl Betroffener zurückzuführen. Mit einer Zahl von 2.000 Neuerkrankungen bei Kindern und Jugendlichen unter 15 Jahren ist Krebs in dieser Altersgruppe relativ selten.

Da die Strapazen der Betroffenen immens hoch sind, ist es dem Kinderonkologischen Netzwerk Bayern ein besonderes Anliegen, diese Familien langfristig zu begleiten und zu unterstützen.
Dies gelingt einerseits durch die standortübergreifende Zusammenarbeit der einzelnen Klinika, wodurch die Fallzahlen für einzelne Erkrankungen erhöht und somit neue Studien initiiert werden können. Die wissenschaftliche Kooperation der Häuser ermöglicht außerdem die Entwicklung innovativer Therapiekonzepte.

Andererseits liegt der Fokus auf der heimatnahen Patientenversorgung, um den Familien lange Anreisen zu ersparen und sie somit zu entlasten. Hierfür koppeln die Netzwerk-Partner ihr Fachwissen und ihre Erfahrungswerte und schaffen Synergien für die Patientenversorgung an den Heimatorten.

Mundart-Märchen für den guten Zweck

Insgesamt sieben Mal füllten die Mühlbachfrösche des OGV Geisling die Zuschauerreihen mit ihrer Vorstellung "Im Zauberwald". Die Schauspieler im Alter zwischen drei und dreizehn Jahren stehen teilweise schon seit 2013 auf der Bühne, um Geld für einen guten Zweck zu sammeln. Hilfe bekommt die Truppe dabei von zahlreichen Eltern, die für Kostüme und Bühnenbilder sorgen. Die Geschichten der bayerischen Mundart-Theaterstücke stammen von der Gemeinderätin Brigitte Böhm, die bereits seit der ersten Aufführung die Regie führt.

"Die Idee zu diesem Theaterprojekt entstand aus dem Wunsch der Kinder, anderen Kindern helfen zu wollen. Ich bin sehr glücklich darüber, dass unsere Schauspieler so viel Freude daran haben, mit ihrem Dialekt tolle Geschichten zu erzählen und so wiederum spielerisch Gutes zu tun", freut sich Böhm bei der Spendenübergabe im UKR.

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Letzte Aktualisierung: 28.01.2019 | Online-Redaktion
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