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28.06.2019

Sommerlicher Musikgenuss am UKR

Pianist Professor Rainer Rupprecht und Dirigent Arn Goerke zusammen mit dem Symphonieorchester der Universität Regensburg.

Unter der Leitung von Dirigent Arn Goerke verzauberten am Flügel Professor Dr. Rainer Rupprecht, Inhaber des Lehrstuhls für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Regensburg, und das Symphonieorchester der Universität Regensburg die Zuhörer.

Am gestrigen Donnerstag, 27. Juni 2019, nahm ein Meisterwerk Beethovens das anwesende Publikum mit auf eine Reise durch klassische Klanglandschaften. Kurzweilige 60 Minuten lang durften sich die 150 Konzertbesucher im lichtdurchfluteten Foyer des UKR mit Beethovens-Klavierkonzert Nr. 1 in C-Dur op.15 in ferne Welten träumen. Trotz hochsommerlicher Temperaturen schafften es Dirigent Arn Goerke, Professor Rupprecht und das Symphonieorchester neben den Gästen im Foyer, auch Patienten und deren Angehörige, in ihren musikalischen Bann zu ziehen. Einen besonderen Service gab es für jene Patienten, die das Bett nicht verlassen konnten. Sie verfolgten das gesamte Konzert live auf ihren Fernsehern in den Krankenzimmern. Einmal mehr präsentierte sich das UKR im Rahmen seiner „Kulturstation“ nicht nur als Haus der Hochleistungsmedizin, sondern auch als Gastgeber für musikalische und kulturelle Meisterleistungen.
Trotz hochsommerlicher Temperaturen begeisterten Dirigent und Orchester mit musikalischer Höchstleistung.
Trotz hochsommerlicher Temperaturen begeisterten Dirigent und Orchester mit musikalischer Höchstleistung.

 

Beethovens Klavierkonzert

Sie trägt den prozentual größten Anteil im Gesamtwerk Beethovens, die Klaviermusik. Neben Variationen, Rondos und Konzerten prägte Beethoven wie kaum ein anderer die Gattung der Klaviersonate, der er sich bereits in jungen Jahren zuwandte. In der Anzahl freilich geringer sind seine fünf Klavierkonzerte jedoch nicht minder bedeutend.
In den frühen und mittleren 1790er-Jahren komponiert, stehen die Klavierkonzerte in C-Dur op. 15 und das Klavierkonzert in B-Dur op. 19 mit ihrer Dreisätzigkeit noch ganz in der Tradition Wolfgang Amadeus Mozarts. Beethoven arbeitete parallel an beiden Konzerten und brachte sie in Prag und Wien zur Uraufführung. „Publicity“ würde man das wohl heutzutage nennen, denn beide Konzerte dienten dem Zweck der Selbstdarstellung: der Komponist war sein eigener Interpret.

Die etwa 150 Konzertbesucher erlebten im lichtdurchfluteten Foyer des UKR Beethovens-Klavierkonzert Nr. 1 in C-Dur op.15.
Die etwa 150 Konzertbesucher erlebten im lichtdurchfluteten Foyer des UKR Beethovens-Klavierkonzert Nr. 1 in C-Dur op.15.

 

Das Konzert in C-Dur glänzt mit virtuosen Passagen im ersten und dritten Satz. Einen deutlichen Kontrast dazu bildet ein langsamer Mittelsatz mit weitgeschwungenen Melodiebögen. Überhaupt lebt das Konzert von Gegensätzen. So stellt Beethoven dem prägnanten Oktav-Thema des Kopfsatzes (1. Satz) ein lyrisches Seitenthema entgegen. Dieser langsame Satz in As-Dur (2. Satz) führt die Energien des ersten Satzes in ruhigeres Fahrwasser, ehe das Rondo (3. Satz) noch einmal die Brillanz und Dynamik des ersten Satzes aufgreift.

Das Symphonieorchester der Universität Regensburg zog die Zuhörer in seinen Bann und brillierte musikalisch.
Das Symphonieorchester der Universität Regensburg zog die Zuhörer in seinen Bann und brillierte musikalisch.

 

Weitere Konzerttermine des Symphonieorchesters der Universität Regensburg

Wer das gestrige Konzert verpasst hat, der kann das Symphonieorchester dennoch live erleben. Das aktuelle Programm sowie weitere Konzerttermine und Informationen zum Ticketverkauf finden sich unter www.uni-regensburg.de/musik/symphonieorchester/.

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Letzte Aktualisierung: 28.06.2019 | Online-Redaktion
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