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03.04.2020

Alles Wissenswerte über das Coronavirus (Covid-19)

Symbolbild Pipette und Reagenzgläser

Das UKR hat an dieser Stelle alles Wissenswerte über das Coronavirus zusammengestellt.

Aktuelle Informationen

 

Telefonische Beratung durch die Corona-Hotline des UKR

Das UKR bietet unter der Rufnummer 0941 944-5000 eine telefonische Beratung für Menschen mit unklarer Symptomatik, um eine mögliche Coronavirus-Infektion abzuklären.

 

 

Hinweis für Mitarbeiter des UKR

Kinderbetreuung

Für die Notbetreuung in Schulen und Kindergärten ist der Nachweis Ihrer Tätigkeit in einem systemrelevanten Bereich (z.B. Patientenversorgung, Feuerwehr, Polizei) notwendig. Diesen erhalten Sie an unserer Infothek.

Weitere Informationen (Download PDF)

Was sind die Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus?

Die Symptome ähneln denen vieler anderer Erkältungskrankheiten: Schnupfen, Husten, Kopfschmerzen, Fieber. Bei schweren Verläufen kommt es zu Atemnot oder einer Infektion der unteren Atemwege, was bis hin zu einer Lungenentzündung führen kann. Die Inkubationszeit kann bis zu 14 Tage betragen. Todesfälle traten nach bislang vorwiegend bei Patienten auf, deren Immunsystem bereits geschwächt war, also älteren Personen oder solchen mit schweren Vorerkrankungen. 

Wer wird getestet und wer nicht?

Grundsätzlich gilt, dass auch weiterhin nur Personen getestet werden, bei denen der begründete Verdacht besteht, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben. Das Robert-Koch-Institut (RKI) macht klare Vorgaben, wer als Verdachtsfall gilt und bei wem ein Abstrich durchgeführt wird. Getestet werden demnach Personen mit typischen Krankheitssymptomen wie Husten, Schnupfen, Fieber, die direkten Kontakt mit einem bestätigten Covid-19-Fall hatten.

Das heißt auch: Personen, die nur Krankheitssymptome aufweisen, aber keinen Kontakt zu einer bestätigt infizierten Person hatten, werden nicht getestet.

Diese Abgrenzung ist notwendig, weil die Kapazitäten für die Tests (Reagenzien und Labore) begrenzt sind und denjenigen Patienten vorbehalten werden müssen, die als tatsächliche Verdachtsfälle einzustufen sind.

Weiterhin gilt, dass Personen mit einem begründeten Verdacht zuerst telefonisch Kontakt mit dem Hausarzt aufnehmen sollten. Dieser schätzt die Symptomatik medizinisch ein und informiert über die weitere Vorgehensweise. Weitere Informationen stellen das Robert-Koch-Institut, das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit sowie die Gesundheitsämter täglich aktuell zur Verfügung.

Wir bitten um Verständnis, dass nur nach ärztlicher Untersuchung und dementsprechender Einschätzung getestet werden kann.

Weitere Informationen erhalten Sie

Wie wird das Coronavirus behandelt?

Es steht derzeit keine spezifische Therapie, die sich speziell gegen das Coronavirus richtet, zur Verfügung. Behandelt werden können dagegen die Symptome, unter anderem durch den Ausgleich des Flüssigkeitshaushaltes, Antibiotikagabe bei begleitenden bakteriellen Infektionen oder Beatmung.
Ebenso steht momentan noch keine Impfung zur Verfügung.
 
Wie kann man sich vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus schützen? Den besten Schutz bieten allgemeine Maßnahmen wie Abstand zu Menschen mit Husten und Schnupfen so immer möglich, zusätzlich gute Hygienemaßnahmen, welche in Anbetracht der derzeitigen Grippewelle aktuell ohnehin angeraten sind. Diese umfassen ein regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife, Abstand zu hustenden und niesenden Menschen bzw. das Husten und Niesen in die Armbeuge. Wenn möglich, sollten auch größere Menschenansammlungen vermieden werden. Bei medizinischem Personal kann zudem das Tragen eines Mundschutzes angezeigt sein. 

Bieten Atemschutzmasken einen sinnvollen Schutz zur Ansteckungsprävention?

Sogenannte chirurgische Gesichtsmasken sollen verhindern, dass potentiell infektiöse Tröpfchen aus dem Atemtrakt von Chirurgen in das Operationsgebiet gelangen. So dienen die Masken eher dazu, andere Menschen vor einer Ansteckung zu schützen, wenn man z.B. selbst an Grippe erkrankt ist. Als Schutz vor einer Infektion von außen sind die Masken sehr viel weniger wirksam und im Alltag nicht zu empfehlen.  

Welche Vorsichtsmaßnahmen werden am UKR getroffen?

Das Universitätsklinikum Regensburg hat, orientiert an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts, ein Ablaufschema entwickelt, wie mit Verdachtsfällen und tatsächlich erkrankten Personen umgegangen wird.

Besteht ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus, so wird der entsprechende Patient umgehend isoliert. Das medizinische Personal, das den Patienten versorgt, schützt sich selbst vor einer Ansteckung durch das Tragen eines Schutzkittels, von Handschuhen, eines Mund-Nasen-Schutzes sowie ggfls. einer Schutzbrille. Der Patient selbst sollte einen Mund-Nasen-Schutz tragen, um eine Weitergabe des Erregers durch Tröpfcheninfektion zu vermeiden.

Das Gesundheitsamt wird bei Verdachts- und Krankheitsfällen einbezogen und kann unter anderem weitere Infektionsschutzmaßnahmen ergreifen wie die Suche nach anderen potentiell erkrankten Personen im Umfeld des Patienten. Die Gesundheitsämter melden die Fälle zudem weiter an die Landesbehörden und an das Robert-Koch-Institut, welches die bundesweiten Daten sammelt und auswertet.

Besuche von Angehörigen im UKR

Um weitere Ausbreitungswege des Corona-Virus zu reduzieren und sowohl Patienten als auch Mitarbeiter vor einer Infektion zu schützen, wird ab Samstag, dem 21.03.2020, eine vollständige Besuchersperre am UKR verhängt.

Ausnahmen gelten beispielsweise für stationär behandelte Kinder und für die Palliativstation. Hierfür bitten wir Sie, sich vorab telefonisch mit der entsprechenden Station abzusprechen.

Ein Zugang zum UKR ist für Besucher ausschließlich über den Haupteingang (Bauteil A) möglich. Bitte melden Sie sich unmittelbar nach dem Betreten des Gebäudes am Tagungsbüro.

Für den Besuch gilt weiterhin die Beschränkung auf eine Person pro Patient und Tag auf Anordnung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

Veranstaltungen am UKR

Der Vorstand des Universitätsklinikums Regensburg hat sich entschlossen, wissenschaftliche Veranstaltungen und Fortbildungsveranstaltungen am UKR mit einer zu erwartenden Teilnehmerzahl von über 20 oder bei gleichzeitiger Teilnahme externen Kollegen abzusagen.

Lehrbetrieb der Fakultät für Medizin

Der Lehrbetrieb der Fakultät für Medizin in Präsenzform ist bis auf Weiteres eingestellt.

Allgemeine Hygienemaßnahmen

Sowohl für die Vorbeugung gegen das neuartige Coronavirus, als auch gegen eine Influenza-Infektion gelten allgemeine Hygienemaßnahmen:

  • Verzicht auf Handschlag
  • Händehygiene einhalten: Regelmäßiges und ausreichendes Waschen mit Wasser und Seife
  • Husten / Niesen in die Armbeuge nicht in die Handflächen
  • Taschentücher nach einmaliger Verwendung sicher entsorgen
  • Vermeiden Sie größere Menschenmengen sowie den Kontakt zu Menschen, die unter einer Atemwegsinfektion leiden. Grundsätzlich gilt aktuell ein Sicherheitsabstand von 1-2 Metern
 

Informationsvideos der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Meditricks Erklärvideo

Wo liegen die aktuellen Risikogebiete?

Aufgrund der wachsenden Verbreitung des Coronavirus können sich auch die Risikogebiete dementsprechend verändern.

Sollten Sie eine Reise planen, prüfen Sie bitte unbedingt die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes (AA).

Eine aktuelle Auflistung der Risikogebiete finden Sie auf den Seiten des RKI.

Wie kann ich mich über das Virus und die neue Krankheit weiter informieren?

Es gibt viele gute Informationen, die Sie direkt im Internet nachlesen können. Hierzu gehören:


Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Die frei zugänglichen Informationsseiten der Wochenzeitung "Die Zeit"
Die Informationen des Robert-Koch Instituts

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Letzte Aktualisierung: 03.04.2020 | Online-Redaktion
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