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Kieferorthopädie

Studium und Promotion

Ansprechpartner Lehre

Stellv. Klinikdirektorin PD Dr. Eva Paddenberg-Schubert
Dr. Markus Kolling

0941 944-16052
eva.paddenberg@ukr.de
markus.kolling@ukr.de

Studium

­­Gemäß der neuen Approbationsordnung für Zahnärzte gliedert sich das Studium der Zahnmedizin in zehn Semester, die wiederum in drei Studienabschnitte aufgeteilt sind:

  • Vorklinischer Studienabschnitt mit Unterrichtsveranstaltungen in den Grundlagenfächern Physik, Chemie, Biologie, Physiologie, Biochemie, Anatomie, Berufsfelderkundung, Terminologie und zahnmedizinische Propädeutik mit Schwerpunkt auf präventiver Zahnheilkunde und dentaler Technologie. Zusätzlich erforderlich ist der Nachweis über eine Ausbildung in erster Hilfe und über einen einmonatigen Pflegedienst (während unterrichtsfreier Zeit oder vor Beginn des Studiums, Berufsausbildungen, z.B. im Bereich der Krankenpflege oder als Rettungsassistent können hierbei angerechnet werden).

    Erster Abschnitt der Zahnärztlichen Prüfung (nach dem 4. Semester): Mündliche Prüfung in den Fächern Physik, Chemie, Biologie, Biochemie und Molekularbiologie, Mikroskopische und Makroskopische Anatomie, Physiologie, Zahnmedizinische Propädeutik.

  • Praktika der Zahnerhaltungskunde, der Zahnärztlichen Prothetik, der kieferorthopädischen Propädeutik und der zahnärztliche-chirurgischen Propädeutik am Phantomkopf.

    Zweiter Abschnitt der Zahnärztlichen Prüfung: Mündlich-praktische Prüfungen in Zahnärztlicher Prothetik, Kieferorthopädie, Oralchirurgie und Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und Zahnerhaltung.

  • Im dritten und letzten Abschnitt des Studiums erfolgt die Ausbildung an Patienten. Hier behandeln die Studierenden in vier integrierten Kursen unter Aufsicht von Assistenzärztinnen und Assistenzärzten erste eigene Patienten. Weitere Unterichtsveranstaltungen sind: Praktikum Klinik und Poliklinik für ZMK (I/II), Praktikum der zahnmedizinischen Diagnostik und Behandlungsplanung (I/II), Praktikum der kieferorthopädischen Diagnostik und Therapie (I/II), Operationskurs (I/II), Radiologisches Praktikum mit besonderer Berücksichtigung des Strahlenschutzes, Pharmakologie und Toxikologie, Pathologie, Hygiene, Mikrobiologie und Virologie, Innere Medizin einschließlich Immunologie, Dermatologie und Allergologie, Berufskunde und Praxisführung.

    Zur Verknüpfung von fächerübergreifendem Wissen finden Veranstaltungen in sogenannten Querschnittsbereichen statt wie z.B. Notfall- und Schmerzmedizin, Medizin und Zahnmedizin des Alterns und des alten Menschen, Klinische Werkstoffkunde, Orale Medizin und systemische Aspekte, Erkrankungen im Kopf-Hals-Bereich, Gesundheitswissenschaften mit den Schwerpunkten Epidemiologie, Prävention, Gesundheitsförderung, Öffentliche Gesundheitspflege, Gesundheitsökonomie, Ethik und Geschichte der Medizin und Zahnmedizin, Wissenschaftliches Arbeiten mit den Schwerpunkten medizinische Biometrie, medizinische Informatik, Literaturrecherche, Literaturbewertung und evidenzbasierte Medizin.

    Vor der Anmeldung zum dritten Abschnitt der Zahnärztlichen Prüfung ist die Teilnahme an einem Wahlpflichtfach vorzuweisen und es muss eine Famulatur von vier Wochen (oder zweimal zwei Wochen) in der vorlesungsfreien Zeit abgeleistet werden. 

    Der dritte Abschnitt der Zahnärztlichen Prüfung setzt sich aus einem mündlich-praktischen Teil und einem schriftlichen Teil zusammen. Prüfungsfächer des mündlich-praktischen Teils sind neben den Fächern des Zweiten Abschnitts der Zahnärztlichen Prüfung die Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten und die Zahnärztliche Radiologie. Darüber hinaus werden schriftlich neben den Querschnittsbereichen die Fächer Pharmakologie und Toxikologie, Pathologie, Hygiene Mikrobiologie und Virologie, Innere Medizin, Dermatologie und Allergologie geprüft.

  • Zur Vor- und Nachbereitung und zur Vertiefung empfehlen wir die folgende Literatur in ihrer jeweils aktuellen Auflage:

    • Kahl-Nieke, Bärbel (2010): Einführung in die Kieferorthopädie. Diagnostik Behandlungsplanung Therapie. 3. überarbeitete Auflage. Köln: Deutscher Zahnärzte Verlag.
    • Rakosi, Thomas; Jonas, Irmtrud (1989): Kieferorthopädie, Diagnostik. Stuttgart [u.a.]: Thieme (Farbatlanten der Zahnmedizin, 8).
    • Schopf, Peter: Curriculum Kieferorthopädie (2008). 2 Bände 4., überarb. und erw. Aufl. Berlin [u.a.]: Quintessenz-Verlag
    • Harzer, Winfried (2021): Kieferorthopädie. 2., unveränderte Auflage. Stuttgart, New York: Georg Thieme Verlag (Checklisten der Zahnmedizin).
    • Sander, Franz Günter; Ahlers, Marcus Oliver; Ehrenfeld, Michael (2011): Kieferorthopädie. 2., neu erstellte und erweiterte Auflage. Stuttgart [u.a.]: Thieme (Zahn-Mund-Kiefer-Heilkunde).
    • Nötzel, Frank; Schultz, Christian (2009): Leitfaden der kieferorthopädischen Diagnostik. Analysen und Tabellen für die Praxis. 2. überarbeitete Auflage. Köln: Deutscher Zahnärzte Verlag.
    • Diedrich, Peter; Bauer, Waltraud; Berg, Rolf; Haunfelder, David; Horch, Hans-Henning (2000 [erschienen 2005): Kieferorthopädie. Bände I-III. Studienausg. der 4. Aufl. München [u.a.]: Urban & Schwarzenberg (Praxis der Zahnheilkunde).
    • Ihlow D, Rudzki I, Fanghänel J, Kirschneck C, Kubein-Meesenburg D, Proff P (2017). Kieferorthopädische Retention. Stuttgart: Thieme.
    • Behr M, Fanghänel J (2019). Kraniomandibuläre Dysfunktionen in Frage und Antwort. Stuttgart: Thieme.
    • Behr M, Fanghänel J, Hautmann M, Proff P, Reichert TE (2020). Medizin für Zahnmediziner. 2. Auflage. Köln: Dt. Zahnärzte Verlag.
    • Kirschneck C, Proff P. Extraction of MIH-affected molars and orthodontic space closure. In: Bekes  K (editor). Molar Incisor Hypomineralisation. A Clinical Guide to Diagnosis and Treatment. Springer Nature; 2020.
    • Bekes K, Kirschneck C. Extraktionstherapie. In: Bekes  K. Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation. Berlin: Quintessenz, 2021. ISBN 978-3-86867-561-0
    • Kirschneck C. (2024). Dentics Kieferorthopädie. München: Elsevier, ISBN: 978-3-437-43124-1

Ansprechpartner Promotion

Klinikdirektor Prof. Dr. Dr. Peter Proff


Stellv. Klinikdirektorin PD Dr. Eva Paddenberg-Schubert

Fachzahnärztin


Leitung Oralbiologisches Forschungslabor Prof. Dr. rer. nat. Agnes Schröder