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HNO-Klinik - Forschung

Onkologie

Translationale Onkologische Grundlagenforschung

In der heutigen Zeit sind viele neuartige medikamentöse Therapieansätze auf dem Markt (Stichwort: Immuntherapie, zielgerichtete Therapien, "precision oncology") und es ist in den nächsten Jahren damit zu rechnen, dass eine individualisierte Betrachtung des patienteneigenen Tumors im Rahmen molekularer Tumorboards vermehrt zum Standard wird. Ebenso werden Medikamentenzulassungen zunehmend "agnostisch", also unabhängig vom histologischen Tumortypus erfolgen. Insbesondere nach Versagen der mit ausreichend Studiendaten unterfütterten Erst- und Zweittherapie, werden oftmals spezielle Mutationsanalysen interessant, um zielgerichtete Therapien überhaupt sinnvoll zu ermöglichen. Die detaillierte Erforschung des Zusammenspiels zwischen Tumorzellen und Immunzellen (funktionelle Analysen) ermöglicht im besten Fall die Identifikation neuartiger Zielstrukturen ("targets") für medikamentöse Therapien und ggf. Kombinationen von Therapien.

TumImmun

Die Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde in Kooperation mit verschiedenen Arbeitsgruppen adressiert mit unterschiedlichen Grundlagenprojekten die "Charakterisierung des immunologischen und metabolischen Tumormilieus von Kopf- und Halsmalignomen". Vor allem funktionelle Analysen von Tumormetabolismus und Immunzellkomposition, Immune Escape Mechanismen, Analyse der Immuncheckpoint-Expression und diverse Signaling pathways von Kopf- und Halsplattenepithelkarzinomen und Speicheldrüsenkarzinomen sind hierbei von besonderem Interesse.

Disseminierte Tumorzellen und Metastasierungswege

"Untersuchung des Kolonisierungsverhaltens von HPV positiven und negativen Oropharynxkarzinomen und Cancer unknown primary (CUP)."
Ziel ist die molekulare Charakterisierung des Metastasierungsmusters dieser Tumoren zur Identifikation potentieller klinisch relevanter Kolonisierungsfaktoren.

 

Klinisch Onkologische Forschung

HN-Onkoimage-1

"Validierung und Vergleich des Halslymphknoten-Stagings nach primärer Radio- bzw. Radiochemotherapie lokoregionär fortgeschrittener Kopf- und Halskarzinome -eine prospektive, multizentrische Studie."

Ziel dieser Studie ist die Evaluation des diagnostischen Stellenwerts von CT, PET-CT und Sonografie in der Dignitätsbestimmung zervikaler Lymphknoten von lokoregionär fortgeschrittenen Kopf- und Halsplattenepithelkarzinomen frühestens drei Monate nach Abschluss einer Radiochemotherapie.

 

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Letzte Aktualisierung: 07.09.2020 | Online-Redaktion
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