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Präanalytik

Eine wesentliche Voraussetzung für die Erstellung zuverlässiger Analysenergebnisse und deren Interpretation ist die Kenntnis der Faktoren, die zu wesentlichen Veränderungen klinisch-chemischer Parameter führen können. Hierbei ist nicht nur die Messung selbst von Bedeutung (Analytik), sondern ebenfalls weitere Faktoren, die die Wertelage beeinflussen können, bevor die Probe im Labor gemessen wird (Präanalytik).

 

Physiologische Langzeiteinflüsse

  1.  Ernährung
  2.  Muskelmasse und Körpergewicht
  3.  zirkadiane Rhythmen
  4.  Stress, mangelnde Bettruhe vor der Blutentnahme
  5.  Menstruationszyklus, Schwangerschaft
  6.  Körperlage
  7.  Schlaf
  8.  Rauchen
  9.  Ort der Blutentnahme
  10.  körperliche Aktivität
  11.  ethnischer Hintergrund

 

Medikamentöse/ diagnostische Maßnahmen:

Hier kann es aufgrund von Induktion von Enzymaktivitäten oder direkter Wirkung zu einer Veränderung zahlreicher klinisch chemischer Parameter kommen.

Neben den in vivo Einflussgrößen können weitere Störfaktoren zu einer deutlichen Abweichung zwischen dem Wert einer Messgröße im Analysenresultat und dem tatsächlichen in vivo Wert führen. Zu den Störfaktoren rechnen wir Veränderungen der Messgröße bei Probennahme, Transport, Probenverteilung, Interferenzen bei der Messung oder Effekte durch Probenlagerung.


Präanalytische Störfaktoren

Eine Vergleichbarkeit der Analysenergebnisse ist nur dann zu erreichen, wenn auf Grund dieser verschiedenen Einflüsse die Patientenvorbereitung und Probennahme soweit wie möglich standardisiert werden. Bitte beachten Sie auch die Hinweise bei den einzelnen Parametern bzw. Testverfahren.

Mögliche präanalytische Störfaktoren sind:

 

Weitergehende Auskünfte

Weitere über den Umfang der Verfahrensliste hinausgehende Auskünfte können während der Regeldienstzeit telefonisch beim diensthabenden Arzt oder Klinischen Chemiker eingeholt werden (Tel.6222, Funk 0701). Außerhalb der Regeldienstzeit und an Sonn- und Feiertagen kann über das Notfalllabor (Tel. 6216) nachgefragt werden.

Bei Nachfragen zu bestimmten Einzelbefunden sollte bitte wenn möglich die achtstellige Patientenidentifikationsnummer mit angegeben werden, die eine eindeutige Patientenidentifikation ermöglicht.

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Letzte Aktualisierung: 26.03.2018 | Online-Redaktion
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