Ich suche nach...

Throaxchirurgie

Minimalinvasive Eingriffe

Thorakoskopie

Unter einer Thorakoskopie versteht man eine Operationstechnik, die zu den sogenannten Schlüssellochverfahren zählt. In der Thoraxchirurgie wird dieses Verfahren auch als videoassistierte Thoraxchirurgie (VATS) bezeichnet. Dies ermöglicht ein schonendes Verfahren für Operationen in der Brusthöhle.

Der Chirurg bringt mehrere kleine Arbeitskanäle in den Brustkorb ein. Über einen dieser Kanäle wird eine Staboptik mit integrierter Kamera eingebracht, die Bilder des OP-Gebiets nach außen überträgt. Über die weiteren Arbeitskanäle können verschiedene Instrumente injiziert werden.

Vorteile dieser Operationstechnik:

  • geringere Patientenbelastung
  • kürzere Verweildauer im Krankenhaus

Welche Erkrankungen kommen für diese Therapie in Frage?

  • alle Veränderungen der Lungenoberfläche und oberflächennahe Krankheitsherde (z.B. pulmonale Rundherde), bei denen eine Bestimmung der Histologie (Gewebetypisierung) notwendig ist
  • Thorakoskopie ermöglicht zudem die Gewinnung von Gewebeproben im Rahmen der Diagnostik bei Lungengerüsterkrankungen (z.B. Lungenfibrose) 
  • Behandlung von spontanen Luftansammlungen (Pneumothorax)
  • Diagnose und Therapie von Krankheitsherden im Mittelfell (Mediastinum)
  • Abklärung und Therapie von Flüssigkeitsansammlungen im Brustkorb (Pleuraerguss)