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17.10.2017

An den Grenzen des Bewusstseins

Die Abteilung für Psychosomatische Medizin des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) diskutiert Grenzen und Grenzenlosigkeit der menschlichen Psyche.

Mit der Globalisierung verschwimmen Grenzen. Internet und soziale Medien lassen räumliche und zeitliche, als auch ethnische Grenzen bröckeln. Die politische Diskussion wird bereits seit einiger Zeit durch Fragen nach Regeln und Grenzen, Sicherheit und Stabilität bestimmt. Doch ist die Diskussion nur eine politische? „Nein“, sagt Professor Dr. Thilo Hinterberger, Professor für Angewandte Bewusstseinswissenschaften in der Abteilung für Psychosomatik des UKR, „Denn auch unsere psychische Innenwelt braucht Grenzen für eine stabile Identität, ist aber ebenso zu Grenzerfahrungen fähig, deren Sinnhaftigkeit es zu diskutieren lohnt.“ Die Thematik entwickelt somit eine reichhaltige Dynamik innerhalb der menschlichen Psyche, was am Samstag, dem 21. Oktober 2017, im Kongress „An den Grenzen des Bewusstseins“ anhand von Vorträgen und interaktiven Workshops ausführlich erörtert wird. Der Kongress findet von 09:30 bis 17:30 Uhr im UKR statt und richtet sich nicht nur an Fachpublikum, sondern an alle Interessierten des Themas.

Der Kongress möchte die Teilnehmer in Vorträgen und Workshops auf eine Reise zu den Grenzen ihrer Bewusstseinserfahrungen führen, um dabei Möglichkeiten und Chancen auszuloten, die als innere Ressource zur Bewältigung der komplexen Umwelt benötigt werden. Denn die Psyche ist im Gegensatz zu unserem Lebensumfeld ohne Grenzen.


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Foto: © UKR/ UK4 Fotografie