Fakultät für Medizin würdigt Forschungsarbeit zum Darmmikrobiom
Das Glanzlicht biomedizinischer Forschung der Fakultät für Medizin hat in diesem Monat eine Forschungsarbeit im Fokus, die sich mit dem Einfluss des Darmmikrobioms auf den Erfolg von Stammzelltransplantationen bei Patienten mit Krebserkrankungen des blutbildenden Systems beschäftigt.
Gewürdigt werden damit langjährige Forschungsarbeiten und hochrangige Publikationen von PD Dr. Erik Thiele-Orberg (Klinik und Poliklinik für Innere Medizin III des UKR), Dr. Andreas Hiergeist (Institut für Mikrobiologie und Hygiene des UKR) sowie Elisabeth Meedt (Klinik und Poliklinik für Innere Medizin III des UKR).
Bei Patienten mit hämatologischen Krebserkrankungen spielt die Diversität des Mikrobioms eine entscheidende Rolle für verbesserte Ergebnisse nach allogener Stammzelltransplantation. Mithilfe multimodaler Analysen des intestinalen Mikrobioms konnten immunmodulatorische Metabolite identifiziert werden, die prädiktiv waren für die transplantationsbedingte Sterblichkeit und einen Krankheitsrückfall. Dabei handelte es sich um Produkte der Synthese kurzkettiger Fettsäuren, deren Gene sowohl von Bakterien als auch von Bakteriophagen exprimiert wurden.
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