Kopf-Hals-Tumoren: DFG fördert interdisziplinäres Krebsprojekt mit über einer halben Million Euro
Im Kampf gegen Kopf-Hals-Tumoren haben Prof. Dr. Anja Kathrin Wege (Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Schwerpunkt Frauenheilkunde, Caritas-Krankenhaus St. Josef, UKR/ UR) und Prof. Dr. Richard Bauer, Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) erfolgreich Fördermittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingeworben. Das drei Jahre laufende Kooperationsprojekt „Die Bedeutung der CD39-CD73-Achse für die duale Checkpoint-Hemmung zur Behandlung von HNSCC“ erhält insgesamt 507.183 Euro.
Ziel des Projekts ist die Entwicklung neuer, wirkungsvollerer Behandlungsstrategien für Plattenepithelkarzinome im Kopf-Hals-Bereich (HNSCC). Diese Krebsart kann sich häufig dem körpereigenen Immunsystem entziehen (Immunsuppression). Die beiden Teams erforschen, wie sich das immunsuppressive Tumormilieu durch eine Kombination aus dualer Checkpoint-Hemmung und anti-CD73-Antikörpern aufheben lässt, um das Immunsystem wieder in die Lage zu versetzen, Krebszellen effektiv zu bekämpfen.
Die Studien durchlaufen verschiedene Phasen, von Zellkultur- und Patientenmaterialuntersuchungen über komplexe 3D-Ko-Kulturen, bis hin zu humanisierten Mausmodellen. Die Bewilligung dieses Großprojekts unterstreicht die erfolgreiche und zukunftsweisende interdisziplinäre Zusammenarbeit beider Einrichtungen. Die DFG unterstützt das Vorhaben über drei Jahre mit 507.183 Euro.
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