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26.03.2026

„Leben mit und nach Krebs“: Erfolgreicher 1. BZKF-Patientenkongress

Der erste Patientenkongress des Bayerischen Zentrums für Krebsforschung (BZKF) in Regensburg erfuhr breite Zustimmung und eine äußerst positive Resonanz. Unter dem Motto „Leben mit und nach Krebs – Stärkung der Patientenbeteiligung aus verschiedenen Perspektiven“ kamen Patientinnen und Patienten, Angehörige, Fachkräfte sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Selbsthilfe zusammen. Die Veranstaltung ermöglichte sowohl die Teilnahme vor Ort als auch online und schuf einen Rahmen für Austausch, Information und Begegnung.

Bereits zu Beginn der Veranstaltung wurde deutlich, wie groß das Interesse an einem offenen Dialog ist. In Vorträgen, Gesprächsrunden und persönlichen Begegnungen standen nicht allein medizinische Aspekte im Mittelpunkt, sondern vor allem die Erfahrungen und Bedürfnisse der Betroffenen. Viele Teilnehmende schilderten eindrücklich, wie wichtig es für sie ist, mit ihren Fragen und Sorgen wahrgenommen zu werden und konkrete Hilfe im Alltag zu bekommen.

„Ich freue mich sehr, dass wir heute zahlreiche Patientinnen und Patienten, Angehörige sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Versorgung und Forschung in Regensburg begrüßen durften. Mein besonderer Dank gilt allen Beteiligten und Unterstützern, die diesen Kongress möglich gemacht haben. Das Thema Patientenbeteiligung ist von zentraler Bedeutung – nur gemeinsam können wir die Versorgung von Menschen mit Krebs weiter verbessern und an ihren Bedürfnissen ausrichten“, sagte Prof. Dr. Tobias Pukrop, Mitglied im BZKF-Direktorium und Direktor des Comprehensive Cancer Center Ostbayern des Universitätsklinikums Regensburg.

Das Programm griff zentrale Fragen des Lebens mit und nach Krebs auf. In praxisorientierten Beiträgen wurde unter anderem beleuchtet, wie Bewegung, Ernährung, psychosoziale Begleitung und eine gute Kommunikation mit den Behandlungsteams das Wohlbefinden stärken können. Die Diskussionen machten deutlich, dass neben einer hochwertigen medizinischen Therapie auch verlässliche Orientierung und menschliche Begleitung für den Behandlungserfolg entscheidend sind.
Im Vorfeld des 1. BZKF-Patientenkongresses trafen sich engagierte Mitglieder des Patienten-Experten-Pools (PEP), um die Krebsforschung aktiv aus Sicht der Patientinnen und Patienten mitzugestalten. Beim Workshop des Modells Integrative Onkologie (AM.mio) des Klinikums St. Marien Amberg stand eine alltagstaugliche, genussvolle Ernährung nach einer Krebserkrankung im Fokus. Verschiedene Initiativen und Beratungsangebote standen mit Informationsständen für persönliche Gespräche zur Verfügung und boten Einblicke in regionale Unterstützungsstrukturen, darunter beispielsweise mamazone – Frauen & Forschung gegen Brustkrebs e.V., der Sozialdienst des Universitätsklinikums Regensburg sowie das das BZKF - Cancer Survivor Team. Ein besonderer Dank gilt der Bayerischen Staatsregierung sowie der Deutschen Krebshilfe, die den Kongress im Rahmen des Programms „Onkologische Patientenkongresse“ gefördert hat.

Bayerisches Zentrum für Krebsforschung (BZKF)

Das Bayerischen Zentrums für Krebsforschung (BZKF) verfolgt das Ziel, allen Bürgerinnen und Bürgern in Bayern, ganz unabhängig von ihrem Wohnort, Zugang zu bestmöglichen und innovativen Therapien zu ermöglichen. Mit dem Zusammenschluss der sechs bayerischen Universitätsklinika und Universitäten in Augsburg, Erlangen, den zwei Standorten in München, Regensburg und Würzburg wird nicht nur die Krebsforschung gefördert, sondern auch Kompetenzen und Wissen zu den Themen Früherkennung, Therapie und Nachsorge von Tumorerkrankungen gebündelt und zugleich Betroffenen eine flächendeckende und interdisziplinäre Versorgung angeboten. Das BürgerTelefonKrebs des BZKF bietet unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 85 100 80 eine unkomplizierte Möglichkeit, sich individuell zu allen Fragen bezüglich einer Krebserkrankung beraten zu lassen. Weitere Infos: www.bzkf.de.

Deutsche Krebshilfe

Die Deutsche Krebshilfe wurde vor über 50 Jahren – am 25. September 1974 – von Dr. Mildred Scheel gegründet. Ziel der gemeinnützigen Organisation ist es, Krebserkrankungen in all ihren Erscheinungsformen zu bekämpfen. Unter dem Motto „Helfen. Forschen. Informieren.“ fördert die Deutsche Krebshilfe Projekte zur Verbesserung der Prävention, Früherkennung, Diagnose, Therapie, medizinischen Nachsorge und psychosozialen Versorgung, einschließlich der Krebs-Selbsthilfe. Ihre Aufgaben erstrecken sich darüber hinaus auf forschungs- und gesundheitspolitische Aktivitäten. Sie ist ebenfalls Mitinitiator des Nationalen Krebsplans sowie Partner der „Nationalen Dekade gegen Krebs“. Die Deutsche Krebshilfe ist der größte private Geldgeber auf dem Gebiet der Krebsbekämpfung – unter anderem der Krebsforschung – in Deutschland. Sie finanziert ihre gesamten Aktivitäten ausschließlich aus Spenden und freiwilligen Zuwendungen der Bevölkerung. Weitere Infos: www.krebshilfe.de.

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UKR, Uniklinikum Regensburg, Universitätsklinikum Regensburg, Regensburg, BZKF, Bayerisches Zentrum für Kfrebsforschung, Patientenkongress, Krebsmedizin, Krebsforschung, Comprehensive Cancer Center Ostbayern, CCCO

Prof. Dr. Tobias Pukrop (re.), Mitglied im BZKF-Direktorium und Direktor des Comprehensive Cancer Center Ostbayern, begrüßte die Teilnehmer des BZKF-Patientenkongresses am Universitätsklinikum Regensburg. ©Valerio Agolino

Pressereferent Matthias Dettenhofer