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21.04.2026

Netzwerk Universitätsmedizin wird dauerhaft fortgeführt – UKR als Forschungsstandort im Verbund

Das Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) erhält eine dauerhafte Förderung durch den Bund und entwickelt sich von einem erfolgreichen Pandemie-Kriseninstrument zu einer festen Säule der deutschen Gesundheitsforschung. Die Entscheidung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz schafft Planungssicherheit und stärkt die klinische Forschung nachhaltig. Auch am Universitätsklinikum Regensburg (UKR) laufen viele Projekte in Kooperation mit anderen Standorten.
 

Ursprünglich im April 2020 als Teil des Krisenmanagements während der Corona-Pandemie gegründet, bündelt das NUM die Expertise aller 37 universitätsmedizinischen Einrichtungen in Deutschland. Was als Ad-hoc-Lösung für den strukturierten Datenaustausch bei COVID-19-Behandlungen begann, hat sich zu einer bundesweiten Forschungsplattform entwickelt, die weit über die Pandemie hinausreicht.

Am Universitätsklinikum Regensburg wird das NUM durch das Team der Lokalen Stabsstelle und Professor Dr. Frank Hanses, Leiter der Abteilung für Infektiologie, koordiniert. Die Aufgaben umfassen die administrative Unterstützung der Projekte am Standort, die Koordination der NUM-Infrastrukturen und Forschungsprojekte sowie die Vernetzung mit anderen Standorten. „Durch die dauerhafte Förderung können wir nun langfristig planen und die klinische Forschung am Standort Regensburg systematisch ausbauen", erklärt Prof. Hanses. „Unsere Aufgabe ist es, die Projekte vor Ort optimal zu unterstützen und gleichzeitig die Vernetzung mit den anderen universitätsmedizinischen Einrichtungen zu stärken."

Mit der neuen Bund-Länder-Vereinbarung übernimmt der Bund die Verantwortung für die neu zu gründende NUM GmbH, während die Länder weiterhin die Standorte der Universitätsmedizin hinsichtlich Forschung und Lehre finanzieren. Die Entscheidungshoheit über prioritäre Datenstrukturen bleibt dabei kooperativ bei den Forschern vor Ort. Die dauerhafte Fortführung des NUM wird die klinische Forschung stärken und Deutschlands Reaktionsfähigkeit in künftigen Gesundheitskrisen erhöhen.

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Das UKR ist als Forschungsstandort in das Netzwerk Universitätsmedizin fest eingebunden. Die dauerhafte Förderung erlaubt es die klinische Forschung systematisch weiterzuentwickeln. © UKR/Johannes Beutler

Pressereferent Matthias Dettenhofer