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Pflege

Case Management

Die Planung und Organisation des stationären Aufenthaltes sowie die Koordination der Entlassung von Patienten erfolgt am UKR in den meisten Bereichen durch das Case Management (CM). Die Case Manager sind dabei häufig bereits vor der stationären Aufnahme tätig, z. B. mit der Veranlassung von notwendigen Untersuchungen. Sie gestalten die Bettenplanung, nehmen an den Visiten teil und terminieren nach ärztlicher Anordnung Diagnostik und Therapie. Dabei sind die Case Manager oft im Hintergrund tätig, ohne dass die Patienten davon etwas mitbekommen.

Einen wichtigen Aufgabenschwerpunkt des Case Managements am UKR bildet die Entlassplanung. Auf Grundlage der Anamnese, der Beobachtung des stationären Verlaufs sowie durch die Rückmeldungen des Behandlungsteams erfolgt eine zeitnahe Einschätzung des poststationären Versorgungsbedarfs.

Mit dem Ziel, die bedarfsgerechte Versorgung der Patienten in Anschluss an die Krankenhausbehandlung sicherzustellen, wird gemeinsam mit den Patienten und Angehörigen die Entlassung vorbereitet. Wichtige Stellen, wie zum Beispiel der Sozialdienst, werden rechtzeitig eingeschaltet und nach Bedarf Nachversorger (z. B. ambulante Pflegedienste, Homecare, etc.) für die individuell notwendigen Maßnahmen hinzugezogen.

Konzept

Seit 2006 gibt es am UKR Case Management (Fallmanagement). Etablierte Pflegefachkräfte aus den jeweiligen Kliniken, zumeist mit einer Weiterbildung im Beriech Case Management, begleiten die  Patienten als Case Manager/-in und koordinieren bedarfsgerecht in ihrer Lotsenfunktion die Leistungen während des Klinikaufenthalts. Außerdem sind sie Binde- und Kommunikationsglied für alle weiteren an der Patientenbehandlung beteiligten Berufsgruppen.  Ihre Aufgaben beziehen sich auf die Struktur- und Prozessqualität.

Dazu gehören:

  • Kontinuierliche Verbesserung der klinischen Prozesse
  • Optimierung der Behandlungsqualität
  • Lückenlose Koordination der Patientenversorgung
  • Sicherung der Wirtschaftlichkeit bei höchster Versorgungsqualität  

Die Aufgabenschwerpunkte liegen dabei im:

  • Fallmanagement
  • Systemmanagement
  • Evaluation und Qualitätsmanagement

Der Klinikumsvorstand ist überzeugt, dass Ökonomie und Versorgungsqualität auf höchstem Niveau kein Widerspruch sein muss, wenn Prozesse in Organisationen und Versorgungsnetzwerken effizient und effektiv gestaltet werden. Case Management hat sich im Universitätsklinikum Regensburg als der richtige Ansatz hierfür erwiesen.

Durch die Einführung von Case Management am UKR konnten folgende Punkte erreicht werden:

  • Steigerung der Behandlungsqualität bei effizienter Leistungserbringung
  • Verbesserung der Patientenzufriedenheit
  • Optimierung der Patientenversorgung
  • Prozessoptimierung