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Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin

Kinder- und Jugendmedizin

Notfall- & Intensivmedizin

Die Intensivstation der Kinder-Uniklinik-Ostbayern (KUNO) versorgt am Standort "Uniklinikum" schwerkranke Kinder und Jugendliche aller Altersstufen mit Ausnahme der Früh- und Neugeborenen - diese werden weiterhin ausschließlich im KUNO-Perinatalzentrum Standort "St. Hedwig" betreut.

Unsere Intensivstation verfügt über vier Patientenzimmer für sechs (maximal acht) Patienten, einen eigenen Schock-/Eingriffsraum sowie eine separate Liegendanfahrt. In zwei der vier Patientenzimmer können dank einer speziellen Lüftungsanlage sowohl hochgradig immunkompromittierte Patienten behandelt als auch Kinder mit hochinfektiösen Erkrankungen isoliert werden. Der Schock-/Eingriffsraum dient der Versorgung akuter Notfälle. Außerdem werden hier kleinere Operationen oder diagnostische Prozeduren wie z. B. Knochenmarkpunktionen, Leberbiopsien, Endoskopien oder Anlagen herznaher Venenkatheter (ZVK) durchgeführt.

Die Behandlungsplätze sind mit modernster Technik ausgestattet. Die Patientendokumentation wie auch die Verordnung von Medikamenten erfolgt digital als sogenannte elektronische Patientenakte. Die apparative Ausstattung wird den Anforderungen des gesamten Spektrums der pädiatrischen Notfall- und Intensivmedizin gerecht. In Zusammenarbeit mit den anderen Fachabteilungen steht uns hierfür das komplette diagnostische Instrumentarium eines Universitätsklinikums zur Verfügung. Bettseitig besteht neben Sonographie und Echokardiographie auch die Möglichkeit der Endoskopie/Bronchoskopie. Neben allen relevanten Beatmungsformen, einschließlich HFO-Beatmung (bei Bedarf kombiniert mit NO-Inhalation) besteht für größere Kinder zudem die Möglichkeit der ECMO. Andere extrakorporale Verfahren der Nieren- und Leberersatztherapie (Hämofiltration, Plasmapherese, MARS-Dialyse) oder eine Hypothermiebehandlung können bei Kindern aller Altersstufen eingesetzt werden.

  • Unsere klinischen Behandlungsschwerpunkte sind die Betreuung leberkranker und lebertransplantierter Kinder mit ihren vielfältigen Problemen vor und nach Organtransplantation, die Behandlung hämato-onkologischer Patienten einschließlich knochenmarkstransplantierter Kinder sowie die Versorgung schwerverletzter Kinder. Hinzu kommen Kinder nach Ertrinkungsunfällen, Intoxikationen, schwerer Sepsis oder mit Organversagen.

    Darüber hinaus betreuen wir in Kooperation mit den jeweiligen Fachdisziplinen die intensivpflichtigen pädiatrischen Patienten aller im UKR vertretenen Fachrichtungen wie der Viszeral-, Unfall- und Gefäßchirurgie, der Neurochirurgie, der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und der Augenheilkunde.

  • Unser interdisziplinäres Team besteht neben Ärzten und Pflegekräften auch aus Physio- und Spieltherapeuten, Diätspezialisten, Psychologen und Seelsorgern. Sie alle sind auf die Betreuung schwerstkranker Kinder spezialisiert.

    Pflegerisch verfügen wir über einen guten Stellenschlüssel. Hoch-Risiko-Patienten werden 1:1 von kompetenten Pflegenden mit Fachweiterbildung "Intensivpflege" betreut.

    Das ärztliche Team besteht aus drei Oberärzten und sechs Assistenzärzten. Ein großer Teil der ärztlichen Mitarbeiter verfügt über die Zusatzqualifikation "pädiatrische Intensivmedizin" oder ist im Begriff diese zu erwerben. Die volle Weiterbildung pädiatrische Intensivmedizin ist an der Universitätskinderklinik möglich.

    Sowohl die ärztliche als auch die pflegerische Betreuung erfolgt in einem Dreischicht-Betrieb. Neben einer oberärztlichen Präsenz von 8:00 bis 20:00 Uhr ist auch außerhalb dieser Zeit ein Rufdienst mit pädiatrisch-intensivmedizinischer Erfahrung verfügbar.

  • Für die Begleitpersonen unserer kleinen Patienten gibt es die Möglichkeit im Elternhaus (VKKK Ostbayern e.V.) zu übernachten. Da der stationäre Aufenthalt von den Begleitpersonen oft viel Kraft abverlangt, ist es wichtig, einen geschützten und vor allem ruhigen Rückzugsort zu haben. Dort können Sie in Ruhe Kraft für den nächsten Tag schöpfen.

  • Während des Aufenthaltes auf der Intensivstation beziehen wir die Eltern unserer Patienten soweit als möglich in die Betreuung ihres schwerkranken Kindes mit ein. Dies fördert, erhält und stärkt die Eltern-Kind-Beziehung, feste Besuchszeiten gibt es bei uns deshalb nicht.