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Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Tumorchirurgie

Mundschleimhauterkrankungen

Die Mundschleimhaut zeigt Reaktionen auf vielfältige Krankheitsbilder, kann aber auch ausschließlich der Ort einer Erkrankung sein. Infektionskrankheiten wie Pilzerkrankungen, Masern, Herpes oder auch HIV-Infektionen können sich an der Mundschleimhaut zeigen. Aber auch Erkrankungen, die den ganzen Verdauungstrakt oder die Haut betreffen machen sich dort bemerkbar. Um eine adäquate Therapie zu gewährleisten gilt es die Ursache der Mundschleimhauterkrankung zu finden. Eine Erkrankung des Verdauungstraktes, die sich unter anderem an der Mundschleimhaut zeigen kann ist etwa der Morbus Crohn. Eine Erkrankung der Haut mit einer Beteiligung der Mundschleimhaut ist beispielsweise die blasenbildende Epidermolysis bullosa (angeborene Hauterkrankung). Ein weiteres wichtiges Krankheitsbild sind die Mundschleimhautveränderungen, die mit einer weißlichen Veränderung einhergehen (z. B. Leukoplakie, Lichen planus).

Diagnose und Therapie

Da einige dieser Erkrankungen mit einem geringen Risiko der Krebsentstehung einhergehen, bieten wir definierte Behandlungskonzepte an. Die Behandlung schließt sowohl die medikamentöse Therapie, als auch die chirurgische Therapie inklusive Lasertherapie mit ein. Einen wichtigen Schwerpunkt der Klinik bilden modernste Früherkennungsmaßnahmen von Mundhöhlenkrebs mit Hilfe von minimal-invasiven Verfahren wie der Bürstenbiopsie oder der photodynamischen Diagnose.

Tumoren im Mund-Kiefer-Gesichtsbereich

Das Behandlungsspektrum der Klinik umfasst die Diagnose und Therapie aller gutartigen und bösartigen Veränderungen der Haut- und Schleimhaut des Kopfes, des Halses, des Mundes und der Kieferhöhlen (zum Beispiel Plattenepithelkarzinome, Basaliome, Hämangiome). Weiterhin werden spezielle Neubildungen der Gesichtsschädelknochen, der Kiefer und der Zähne behandelt (zum Beispiel Ameloblastome, Zysten).

Diagnose und Therapie

Unser Schwerpunkt liegt auf der Früherkennung und der rechtzeitigen Therapie der Tumorerkrankungen nach neuesten wissenschaftlichen Kriterien. Der für die Nahrungsaufnahme und zwischenmenschliche Kommunikation wichtige Mund-Kiefer-Gesichtsbereich soll ästhetisch sowie funktionell rehabilitiert werden. Unterstützt werden unsere Therapiekonzepte von einer engmaschigen Nachsorge der Tumorpatienten, um ein mögliches Wiederauftreten (Rezidiv) frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Hierfür führen wir standardisierte Nachsorgeprotokolle im Rahmen einer Spezialsprechstunde, die sich an den Richtlinien der nationalen und internationalen Fachgesellschaften orientieren. Die Therapiemöglichkeiten beinhalten das volle Spektrum der chirurgischen Möglichkeiten der Tumorentfernung und der Wiederherstellung der betroffenen Gebiete mit Transplantationen von Knochen und Haut auch mit Hilfe mikrochirurgischer Techniken. Ebenso gehört die Wiederherstellung der Kaufunktion mit Hilfe von Zahnimplantaten zum Spektrum der Klinik.

Spezialisten im Kopf-Halstumorzentrum

Die Therapie wird individuell auf den einzelnen Patienten zugeschnitten und umfasst eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit u. a. mit den Kliniken für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Strahlentherapie und Innere Medizin. Mit diesen Fachdisziplinen haben wir uns zu einem von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierten Kopf-Halstumorzentrum zusammengeschlossen. Ebenso bestehen enge Kooperationen mit Rehabilitationseinrichtungen, die sich auf das Verbessern der Sprach- und Schluckfunktion nach operativen Eingriffen im Kopf-Hals-Bereich spezialisiert haben.

Downloads

Informationsblatt zum Mundhöhlenkrebs

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Ansprechpartner

Oberarzt

Dr. Dr. Michael Wunschel

Facharzt für MKG-Chirurgie, Zusatzbezeichnung Notfallmedizin, Leitung der Poliklinik, Koordinator des Kopf-Hals-Tumorzentrums, DEGUM Stufe 1 Kopf-Hals


0941 944-6313 0941 944-6347 michael.wunschel@ukr.de