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Nephrologie

Zystennierenerkrankungen

Unter dem Begriff Zystennieren oder Autosomal-Dominante Polyzystische Nierenerkrankung (ADPKD) versteht man eine meist erblich bedingte Erkrankung der Nieren, die eine der Hauptursachen des chronischen Nierenversagens darstellt. In Deutschland sind ca. 100 000 Patienten betroffen.

In diesem Zusammenhang müssen die Begriffe Nierenzyste und Zystenniere unterschieden werden. Unter Nierenzyste versteht man eine einzeln auftretende Flüssigkeitsansammlung in einem Hohlraum, die in der Regel nicht gefährlich ist. Eine Zystenniere ist hingegen mit vielen Zysten durchsetzt, diese nehmen im Verlauf an Zahl und Größe zu und verdrängen das normale Nierengewebe. Dies führt zu einem Verlust der Nierenfunktion, bei etwa der Hälfte zur Dialysepflichtigkeit.

Eine Ultraschalluntersuchung sichert in der Regel die Diagnose.

Seit 2015 steht eine medikamentöse Therapie zur Verfügung, mit dem Ziel, das Fortschreiten dieser Nierenerkrankung zu verlangsamen und deren Komplikationen zu verringern.

Unsere Spezialambulanz für polyzystische Nierenerkrankung bietet Diagnostik, Aufklärung und Beratung für Betroffene und deren Familienangehörige, sowie Evaluierung einer Therapie mit Tolvaptan an.

Eine Terminvereinbarung ist über die nephrologische Leitstelle möglich, Erstvorstellungen werden bevorzugt am Mittwoch eingeplant.

Ambulanz für Zystennierenpatienten

In dieser Ambulanz werden Patienten mit erblichen Zystennierenerkrankungen (ADPKD) behandelt.

Die Sprechzeiten dieser Ambulanz sind mittwochs von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr.

Für eine Terminvereinbarung stehen Ihnen unsere Mitarbeiter unter 0941 944 7310 während der regulären Dienstzeiten (Montag bis Donnerstag zwischen 08:00 und 16:00 Uhr, sowie Freitag zwischen 08:00 Uhr und 12:00 Uhr) gerne zur Verfügung.

Ärztlicher Ansprechpartner:

Dr. med. Yvonne Ehrl