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Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie

Zahnerhaltung und Parodontologie

Kinderzahnmedizin

Sprechstunden und Ambulanzen

  • Prävention und Individualprophylaxe bei Kindern hat in den letzten Jahren dafür gesorgt, dass sich die Mundgesundheit bei Kindern und Jugendlichen stetig verbessert hat. Laut der 5. Mundgesundheitsstudie (DMS V, 2014) sind acht von zehn Kindern im Alter von zwölf Jahren (81,3 Prozent) vollkommen kariesfrei und haben ein naturgesundes Gebiss.

    Bei der Individualprophylaxe wird der Mundhygienestatus und Zahnstatus erhoben. Das Erlernen der richtigen Zahn- und Mundhygiene ist die Basis für die zukünftige Zahngesundheit. Daher wird auf die Beratung zur Mundgesundheit und Mundhygiene in Abhängigkeit des Alters des Kindes besonders viel Wert gelegt. Dabei liegt uns auch die Kommunikation mit den Eltern besonders am Herzen.

    Durch eine Fluoridierung aller Zähne wird der Zahnschmelz vor Erkrankung geschützt. Ggf. kann zudem eine Fissurenversiegelung kariespräventiv wirken. Fissuren und Grübchen der bleibenden Backenzähne werden mit einem speziellen Kunststoff versiegelt. Dadurch werden die Kauflächen, die aufgrund ihrer Zerklüftungen besonders anfällig für Karies sind, effektiv geschützt.

    Präventivzahnmedizin

  • Die Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie leistet wie auch viele Zahnärztinnen und Zahnärzte in der Region in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Landesarbeitsgemeinschaft Zahngesundheit e.V. durch mehrere Kooperationen mit Schulen und Kindergärten Aufklärungsarbeit bezüglich der Zahn- und Mundhygiene. Bei regelmäßigen Besuchen in den jeweiligen Einrichtungen werden die Kinder zur richtigen Zahnpflege und Zahngesundheit motiviert und aufgeklärt.

  • Bei besonders temperatur- und/oder berührungsempfindlichen Zähnen kann eine Mineralisationsstörung der bleibenden Schneidezähne oder Backenzähne die Ursache sein.

    Die Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) stellt eine entwicklungsbedingte Erkrankung der Zahnhartsubstanz dar. Deutschlandweit leiden etwa 10% der Grundschulkinder an dieser Erkrankung. Der Zahnschmelz ist weicher und poröser als bei gesunden Zähnen. Bereits beim Durchbruch besitzen betroffene Zähne weiß-gelblich-bräunlichen Flecken auf einem oder mehreren bleibenden Backenzähnen (Molaren) und ggf. den Schneidezähnen (Inzisiven). MIH-Zähne sind deutlich kariesanfälliger als gesunde Zähne und bedürfen einer frühzeitigen Erkennung und ggf. Therapie durch den Zahnarzt (Konservierende Zahnheilkunde).

    Eine Diagnosestellung kann schon während des Zahndurchbruchs der ersten Backenzähne und Schneidezähne, im Alter von etwa sevhs bis acht Jahren erfolgen. Eine frühzeitige therapeutische Begleitung trägt dazu bei, mögliche Folgeschäden der MIH zu vermeiden.