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Klinik und Poliklinik für Innere Medizin II
Kardiologie, Pneumologie, Internistische Intensivmedizin

Innere Medizin II - Kardiologie, Pneumologie, Internistische Intensivmedizin

Pneumologie

In der Pneumologie (Spezialisten für Atemwegs- und Lungenkrankheiten) wird das gesamte Spektrum der modernen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten abgedeckt.

Es stehen verschiedene Untersuchungsmethoden und Therapieverfahren zur Verfügung:

    • Spirometrie
    • Ganzkörperplethysmographie
    • Messungen der Diffusionskapazität
    • Messung der in- und expiratiorischen Atemmuskelfunktion
    • Atemantriebsmessung
    • Messung der Lungencompliance
    • Impulsoszillometrie
    • Bronchospasmolysetest
    • Bronchiale Provokationstestung (Methacholin, Kälte, Anstrengung, ggf. spezifische Provokation)
    • Ergospirometrie (Kardio-pulmonale Belastungsuntersuchung)
    • Blutgasanalyse inkl. Laktatmessung
    • 6-Minuten-Gehtest
    • Transthorakale Echokardiographie (inkl. PW-, CW- und Farbdoppler)
    • Stressechokardiographie 
    • Rechtsherzkatheter in Ruhe und unter Belastung
    • Vasoreagibilitätstestung bei Lungenhochdruck
    • Nichtinvasive Messung des Herzminutenvolumens 
  • Diagnostik

    • Flexible (ohne/mit Narkose) und starre Bronchoskopie mit
    • Gewinnung von Bronchialsekret
    • Bronchoalveolärer Lavage
    • Biopsieentnahme bronchial und tracheal
    • Transbronchialer Biopsie von peripherem Lungengewebe
    • Früherkennung von bronchialen Neoplasien
    • Endobronchialer Ultraschall (EBUS)
    • Ultraschallgestützter Feinnadelpunktion von Lymphknoten hilär und mediastinal (EBUS-TBNA) 

     

    Therapie

    • Laserung (NeoDym-Yag-Laser, Argon-Plasma Koagulation)
    • Kryotherapie
    • Stent-Implantation (bronchial, tracheal)
    • Fremdkörperentfernung
    • Bronchoalveoläre Lavage (therapeutisch)
    • Afterloading (tracheal, bronchial)
    • Pleurasonographie
    • Pleurapunktion (diagnostisch und therapeutisch)
    • Bülaudrainage
    • Pleurodese
    • Sonographisch gesteuerte Pleurabiopsie
    • Sonographisch gesteuerte Punktion peripherer Rundherde der Lunge 
    • Thorakoskopie (in Zusammenarbeit mit der Thoraxchirurgie)
  • Etwa fünf bis sechs Millionen Deutsche leiden an Asthma. Bei etwa zehn Prozent der Asthmatiker verursacht die Erkrankung eine deutlichen Einschränkung ihrer Lebensqualität .

    Die Pneumologie-Ambulanz der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin II bietet als eine von wenigen deutschen Kliniken  für Patienten mit schwerem und anhaltendem Asthma die Bronchiale Thermoplastie an. Dieses interventionelle, ablative Verfahren eignet sich für Asthmapatienten, bei denen alle pharmakologischen Therapieoptionen und die innovative Biologica-Therapie ohne klinisch-relevante Wirkung ausgereizt wurden.

    Für das Verfahren sind drei Sitzungen á 30 Minuten nötig, in denen sich Patienten unter Vollnarkose einer Bronchoskopie (Lungenspiegelung) unterziehen. Bei der Bronchialen Thermoplastie wird kontrolliert Wärme an die Wände der Atemwege abgegeben. Dadurch bildet sich die glatte Muskulatur in den Atemwegen zurück. Diese Muskulatur spielt eine entscheidende Rolle bei der Verkrampfung der Bronchien während eines Asthmaanfalls.

    Die Patienten erfahren  durch die Bronchiale Thermoplastie eine deutliche Linderung ihrer Beschwerden:

    • Weniger Anfälle
    • Schwächere Anfälle
    • Bessere Alltagsbelastung
    • Seltenere Notfallbehandlung
    • Geringere Medikamentendosis

Anmeldung Allgemeine Pneumologische Ambulanz

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