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Klinik und Poliklinik für Innere Medizin II
Kardiologie, Pneumologie, Internistische Intensivmedizin

Innere Medizin II - Kardiologie, Pneumologie, Internistische Intensivmedizin

Internistische Intensivmedizin

Die Intensivstation der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin II der Universität Regensburg verfügt über maximal 17 Beatmungsplätze. Die Station wurde 1999 in Betrieb genommen und ist umfassend intensivtechnisch ausgestattet. Pro Jahr werden mehr als 800 Patienten behandelt, von denen 70 % langzeitbeatmet werden. Etwa 100 Patienten mit extrakorporalen Membranoxygenierungsverfahren (VV-ECMO und VA-ECMO) werden jährlich auf der Station versorgt. Das Behandlungsspektrum umfasst alle akuten Krankheitsbilder der Inneren Medizin. Eine enge fachliche Kooperation besteht mit der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin III (Hämatologie und Onkologie) sowie mit der Abteilung für Nephrologie.

  • Entsprechend der Ausrichtung der Klinik werden in der Intensivmedizin folgende Schwerpunkte gesetzt.

    1. Akutes schweres Lungenversagen

    Patienten mit akuter respiratorischer Insuffizienz bei Pneumonie, Sepsis, Beinaheertrinken, toxischer Schädigung und anderer Genese können mit allen technischen Möglichkeiten therapiert werden:

    • Konventionelle invasive und nicht-invasive Beatmung sowie Hochfrequenzoszillationsventilation
    • Kinetische Therapie und inhalative vasodilatatorische Therapie
    • Extrakorporale Lungenunterstützungsverfahren: veno-venöse ECMO und extrakorporale CO2-Elimination

    2. Patienten im kardiogenen Schock und nach Reanimation

    • Differenziertes hämodynamisches Monitoring
    • Extrakorporale Herz-Kreislaufunterstützung (veno-arterielle ECMO) und Impella®
    • Therapeutische individualisierte Hypothermiebehandlung
    • Multi-modales Monitoring des zerebralen Status mittels SSEP, EEG, NSE, CCT

    3. Erkrankungen des Lungenkreislaufs

    • Patienten mit akuter Lungenembolie und dekompensierter pulmonalarterieller Hypertonie: Lysetherapie, interventionelle Therapie, inhalative vasodilatatorische Therapie, perkutane Akutthrombektomie
    • Extrakorporale Kreislaufunterstützung

    4. Akutes Nierenversagen

    • Nierenersatztherapie: GENIUS, CVVH, CVVHD
    • Akutplasmapherese

    5. Akut dekompensierte hämato-onkologische Krankheitsbilder

    ECMO - Informationsflyer für Angehörige

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  • Das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) besitzt international eine ausgewiesene Expertise auf dem Gebiet der extrakorporalen Membranoxygenierung und ist von der ELSO (Extracorporeal Life Support Organization) als Center of Excellence ausgezeichnet worden.

    ECMO-Zentrum

    Eine extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO) kann bei ausgewählten Patienten mit akut lebensbedrohlichen Erkrankungen zum Einsatz kommen, die nicht auf die üblichen intensivmedizinischen Maßnahmen ansprechen. Bei der ECMO handelt es sich um eine miniaturisierte Herz-Lungen-Maschine, welche die Funktionen von Herz und Lunge vorübergehend unterstützen oder ersetzen kann. Damit kann Zeit für den Heilungsprozess gewonnen werden; zudem kann die begleitende künstliche Beatmung und Katecholamintherapie reduziert und wesentlich schonender durchgeführt werden. Im Falle eines bleibenden, chronischen Organversagens ohne Aussicht auf Heilung kann gegebenenfalls versucht werden, mithilfe dieser Technik die Zeit bis zu einer Herz- oder Lungentransplantation zu überbrücken. Grundsätzlich unterscheidet sich eine ECMO Anwendung nicht bei Kindern und Erwachsenen.

    Die ECMO ist ein technisch komplexes und invasives Verfahren mit potentiell schwerwiegenden Komplikationen. Aus diesem Grund wird im Einzelfall immer reiflich zwischen den möglichen Risiken und dem zu erwartenden Vorteil für den jeweiligen Patienten abgewogen.

    ECMO Regensburg

    EuroELSO

    ELSO

    ECMO - Informationsflyer für Angehörige

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  • Ort: Bauteil B3, 1.UG

    Kontakt Station 930941 944-17352

     

    Die Station 93 des Universitätsklinikums Regensburg ist die internistische Intensivstation der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin II. Eine enge Kooperation besteht mit der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin III sowie der Abteilung für Nephrologie.

    Die Station betreibt maximal 17 Beatmungsbetten; die Behandlungsschwerpunkte liegen im Bereich der Kardiologie, Pulmologie, Nephrologie und Onkologie.

    Alle Bettplätze sind mit hochmodernen technischen Überwachungseinheiten und Beatmungsgeräten ausgestattet. Eine Besonderheit des Behandlungsspektrums ist die   Therapie des schwersten Lungenversagens mit extrakorporaler Lungenunterstützung (VV-ECMO) seit 2006. Hochfrequenzoszillationsventilation sowie kinetische Verfahren kommen regelmäßig zur Anwendung. Neben der Lungenunterstützung spielt die extrakorporale Herz-Kreislaufunterstützung (VA-ECMO) im therapierefraktären kardiogenen Schock und nach Reanimation eine herausgehobene Rolle.   Im Verlauf eines Jahres werden auf unserer Station   ca. 900 Patienten betreut; davon sind etwa 100 mit extrakorporalen Herz-Lungenunterstützungsverfahren versorgt. Der Beatmungsanteil aller Patienten liegt im Durchschnitt bei 70%.

    Mit dem Konzept Advanced Nursing Practice (ANP) wird die Patientenversorgung in besonders sensiblen oder komplexen Bereichen unterstützt. Durch gezielten Einsatz pflegewissenschaftlich basierter Methoden kann die Versorgung strategisch gesteuert und verbessert werden. Die Pflegeexperten agieren interprofessionell direkt mit dem Patienten oder beratend für Pflegende und Angehörige. Die Schwerpunkte liegen hierbei bei der Begleitung der ECMO Therapie mit speziellen Schulungsprogrammen und der Schnittstellenarbeit zwischen Intensivstation und den angeschlossenen Stationen.

    Speziell geschulte Praxisanleiter begleiten den Prozess der Einarbeitung neuer Mitarbeiter, Teilnehmer der Fachweiterbildung und Auszubildender im Gesundheitswesen.

    Kontinuierliche Fort- und Weiterbildungen der Mitarbeiter sichern die Anwendung aktueller medizinischer und pflegerischer Erkenntnisse auf neuestem wissenschaftlichem Stand.

    Die Erfassung und Dokumentation aller relevanten Daten und Messwerte erfolgt über das elektronische Patientendaten-Managementsystem MetaVision ICU.

    Mitarbeiter mit folgenden Zusatzqualifikationen sind auf unserer Station beschäftigt:

    • Fachpersonal mit Fachweiterbildung Anästhesie und Intensivpflege
    • Wundexperten ICW e. V.
    • Qualitätsmanager
    • Mentoren
    • Pain-Care-Manager (Univ.)
    • Gesundheitsökonomie

Ansprechpartner

  • Prof. Dr. Thomas Müller, Innere Medizin, Internistische Intensivmedizin und Pneumologie
  • PD Dr. Matthias Lubnow, Innere Medizin, Internistische Intensivmedizin und Pneumologie
  • Dr. Roland Schneckenpointner, Innere Medizin, Internistische Intensivmedizin

0941 944-17350 / -17351   0941 944-7365