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Neurochirurgie

Periphere Nervenchirurgie

    • Nerven-Kompressionssyndrome, u.a. (Karpaltunnelsyndrom (Nervus medianus an der Hand), Sulcus ulnaris-Syndrom (Nervus ulnaris am Ellenbogen), Seltenere Kompressionssyndrome (z.B. Loge du Guyon-Syndrom an der Hand, Tarsaltunnelsyndrom am Fuß))

    • Tumore peripherer Nerven (z.B. Neurinome, Neurofibrome, maligne Nervenscheidentumore)

    • Traumatische Nervenverletzungen (z.B. Durchtrennung, Quetschung)

    • Diagnostische Nervenbiopsien (meist des Nervus suralis am Fuß) bei unklaren neurologischen Erkrankungen

    • Kurzandauernde Operationen (Dekompressionen, Nervenbiopsie) an Hand, Fuß und Ellenbogen erfolgen i.d.R. offen mikrochirurgisch, meist in Lokalanästhesie, selten aber auch in Plexusanästhesie oder unter Vollnarkose
    • Entfernungen nervaler Tumore oder Nervennaht nach Unfall erfolgen meist offen mikrochirurgisch unter Vollnarkose
  • Die überwiegende Mehrzahl der Operationen am peripheren Nervensystem sind nur kurz (< 60 Minuten), erfolgen in lokaler (örtlicher) Betäubung und lassen sich i.d.R. ambulant gestalten. Sollte aufgrund bestehender Vorerkrankungen, Blutgerinnungsstörungen oder wegen des Patientenwunsches eine Vollnarkose nötig sein, so schließt sich an die Operation meist ein kurzer stationärer Aufenthalt von wenigen Tagen an. Während des Aufenthaltes wird, falls dies nötig ist, eine physiotherapeutische Mitbetreuung begonnen.

    Weitere Wundkontrollen und ggf. Entfernung des Nahtmaterials (nach ca. sieben bis zehn Tagen) können in der Regel dann durch den Hausarzt gewährleistet werden.

Ansprechpartner

  • Prof. Dr. med. Karl-Michael Schebesch, Stellvertretender Klinikdirektor
  • Dr. med. Christian Doenitz, Oberarzt
  • Dr. med. Ruth Albert, Oberärztin
  • Casemanagement Neurochirurgie, Station 58/59 (0941 944-19042)