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Unfallchirurgie

Kniechirurgie

Die Organisationsform der Knie- und Knorpelchirurgie stellt ein Novum in der Landschaft der Universitätskliniken in Deutschland dar. Durch die enge klinische, personelle und wissenschaftliche Kooperation zwischen der Klinik und Poliklinik für Unfallchirurgie und der renommierten und hochspezialisierten orthopädisch-chirurgischen Praxis Sporthopaedicum mit Sitz in Straubing, Berlin, München und Regensburg ist eine Patientenversorgung und Forschung auf höchstem Niveau möglich.

Professor Angele hat seit 2010 an der Universitätsklinik Regensburg eine Professur für Unfallchirurgie mit Schwerpunkt "Regenerative Gelenkchirurgie" inne. Zudem ist er auch im niedergelassenen Bereich als Partner im Sporthopaedicum tätig. Durch diese Fusion und Synergie wird eine einmalige Expertise auf dem Gebiet der Knie- und Knorpelchirurgie geschaffen.

Im Sporthopaedicum werden pro Jahr mehr als 4.000 Knieoperationen und mehr als 1.300 Bandversorgungen am Kniegelenk durchgeführt. Vor allem auf dem Gebiet der Knorpelchirurgie mit dem Tissue-Response-Verfahren, osteochondraler Transplantation und der autologen Chondrozytentransplantation besteht ein international anerkanntes Renommee, ebenso wie auf dem Gebiet der Kreuzbandersatzplastiken, der kniegelenksnahen Umstellungsosteotomien, des MPFL-Ersatzes und der Meniskusoperationen bis hin zur Meniskustransplantation.
Daneben werden in der Klinik und Poliklinik für Unfallchirurgie komplexe traumatologische Fälle wie z.B. kniegelenksnahe Frakturen, Verletzungen des Streckapparats und Kniebandrupturen versorgt. 

Die modernen, effizienten und hochqualifizierten Strukturen in der Klinik und Poliklinik sowie die Expertise der Kooperationspartner gewährleisten im Bereich der Knie- und Knorpelchirurgie eine Patientenversorgung auf höchstem Niveau.

  • Neben der Basisversorgung von Frakturen, der arthroskopischen Chirurgie und der Endoprothetik am Kniegelenk ermöglicht es die einmalige Kooperation zwischen dem Universitätsklinikum und dem Sporthopaedicum auch, komplexeste Knieverletzungen auf höchstem Level zu versorgen.

    • Knieluxationen
    • Stabilisierung von komplexen Knieinstabilitäten
    • Hintere Kreuzbandersatzplastiken
    • Revisions-Kreuzbandplastiken
    • Navigierte Umstellungsoperationen
    • Knorpeltherapieverfahren
    • Revisionseingriffe bei fehlgeschlagener kniegelenksnaher Frakturversorgung
    • Revisionsendoprothetik (Wechsel eines künstlichen Kniegelenks)
  • Durch die Entwicklung wirksamer und standardisierter Nachbehandlungskonzepte kann das operative Ergebnis sowohl während des stationären als auch im nachstationären Bereich suffizient weitergeführt werden. Regelmäßige postoperative Kontrollen werden dem Patienten angeboten, um den Therapieerfolg zu überprüfen und wenn erforderlich die Nachbehandlung individuell anzupassen.

    Der synergistische Effekt der Kooperation findet seinen Ausdruck auch in einer erfolgreichen Versorgungsforschung. So können große Studien mit hoher Patientenzahl durchgeführt werden und neue Operationsverfahren verglichen bzw. validiert werden. Regelmäßig werden Fortbildungen für Ärzte und Physiotherapeuten veranstaltet.

  • Im Rahmen der Professur für Regenerative Medizin werden neben der Patientenversorgung und klinischen Forschung auch grundlagenspezifische experimentelle Themen bearbeitet. Seit 15 Jahren wurden mehrere regenerative Behandlungskonzepte bei Knorpelschäden entwickelt, zunächst im Labor getestet und in präklinischen und klinischen Studien zur Behandlung von Knorpelschäden genutzt. Hierzu zählen die Entwicklung von Biomaterialien zur matrixgestützten Chondrozytentransplantation sowie die Verwendung von Stammzellen, die sich zur Ausbildung von Knorpel eignen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Entwicklung eines zellbasierten Meniskusersatzes.

  • Über 100 Publikationen in nationalen und internationalen Journalen, eine Vielzahl von Preisen und Auszeichnungen, Patente sowie erfolgreich eingeworbene Forschungsanträge bei DFG, EU und NIH sind ein Beleg für die hohe Qualität der Grundlagenforschung in der Klinik und Poliklinik für Unfallchirurgie.